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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

Berlin: Mittwoch 19.09.18 04:06 | Montevideo: Dienstag 18.09.18 23:06

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Multinationale Konzerne wollen stärker in Uruguay investieren

Geschrieben von Manfred Burger   
Erstellt: Sonntag, 14. Februar 2010

Die russische Ölgesellschaft Gazprom wird in Uruguay investieren.Mehrere multinationale Unternehmen wollen in Uruguay wieder stärker investieren. Die Vorhaben mit einer Gesamtsumme von rund 2 Milliarden US-Dollar sollen bereits kurz nach Amtsantritt des uruguayischen Präsidenten José Mujica am 1. März 2010 realisiert werden.

Bild: Die russische Gazprom - eines der Großunternehmen, die nach dem bevorstehenden Regierungswechsel in Uruguay investieren werden.

Unter den Unternehmen, die ihre Investitionen in Uruguay ankündigten, befinden sich ArcelorMittal (Stahl), Gazprom (Öl), Tata, Renault und Kia Motors (Automobilindustrie) sowie die kanadische Fluggesellschaft Jazz Airlines. Am 4. Februar erklärten zudem Schreiber Foods (Lebensmittel) und das brasilianische Molkereiunternehmen Bom Gosto, sich zukünftig ebenfalls in Uruguay engagieren zu wollen..

Die Großkonzerne hoben dabei besonders hervor, daß das das kleine südamerikanische Land über eine wirtschaftliche und rechtliche Stabilität verfüge. Die Politik sei berechenbar, daher sei es den Unternehmen möglich, langfristig zu planen (s. Latina-Press v. 5. 2. 2010).

Mujica: Der "neue Lula"

Zu dieser Nachricht paßt das spektakuläre Mittagessen, das Mujica am vergangenen Mittwoch im Hotel Conrad von Punta del Este für 1.500 Unternehmer aus verschiedenen Ländern gab. Mit seiner direkten Art begeisterte er die gestandenen Kapitalisten und "verführte" sie regelrecht, so die uruguayischen, argentinischen und Medien anderer Länder in den folgenden Tagen (s. El Pais, Madrid, v. 15. 2. 2010).

Zu dem Essen hatte Mujica auch wichtige Exponenten der Opposition eingeladen, nämlich die Ex-Präsidenten Julio María Sanguinetti (Partido Colorado) und Luis Alberto Lacalle (Partido Nacional), der sein direkter Rivale bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen gewesen war. Mit dieser intelligenten Geste will Mujica der Weltöffentlichkeit ein Signal der Einheit und Solidität des politischen Systems Uruguays geben, wenn es um Fragen des Fortschritts und der Entwicklung der Nation geht.

Mujica wird inzwischen schon als "neuer Lula" bezeichnet.

 


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