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Auswandern nach Uruguay

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'Uruguay Innovativ': Neues Millionenprogramm zur Förderung von Forschungsprojekten

Geschrieben von Manfred Burger   
Erstellt: Donnerstag, 27. August 2009

Am Montag hat Staatspräsident Vázquez den Startschuß für ein neues Millionenprogramm zur Förderung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten in Uruguay gegeben.

"Uruguay Innova" (frei übersetzt: "Uruguay Innovativ") wird von der EU mit insgesamt 12,4 Millionen Euro gefördert, Uruguay selbst wird weitere 4,5 Millionen Euro dafür bereitstellen.

Ziel des Programms ist es die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung in Uruguay zu fördern und dadurch auch dem wirtschaftlichen Wachstum und sozialen Belangen zu dienen.

Junge Wissenschaftler sollen in naher Zukunft nicht mehr das Land verlassen müssen, wenn sie an interessanten Projekten mitwirken wollen bei angemessener Bezahlung, betonte Präsident Vázquez in seiner Rede. "Wir haben das Recht zu träumen (...), und wir vertrauen auf die Fähigkeiten unserer Jugendlichen und Kinder, die sich für eine Zukunft vorbereiten, die schon vor der Tür steht."

Koordiniert wird das Programm vom uruguayischen Wirtschaftsminiserium und der vor zwei Jahren gegründeten "Nationalen Agentur für Forschung und Innovation" ("Agencia Nacional de Investigación e Innovación" - ANII), zu deren Obliegenheiten es u.a. gehört das angesehene und hochrangige "Instituto Pasteur" zu unterstützen, tätig im Bereich Biotechnologie, und die Beziehungen zwischen öffentlicher und privater Forschung zu optimieren. Außerdem sollen durch ANII Technologieparks gefördert und Stipendien an geeignete Kandidaten vergeben werden.

(Quelle: Prensa Latina v. 24. 8. 2009.)

Kommentar von ATA:

Interessant, wo die EU überall anzutreffen ist.
Nachdem die deutschen Ärzte eine durchschnittlich rund 12% höhere Vergütungen bekommen haben, schreit ihr Lobbyist Hoppe nun nach mehr Einsatz der Bundesrepublik, um die Ärzteflucht ins Ausland zu verhindern.
Mag die EU Förderung in Uruguay die Fluchtbereitschaft junger Wissenschaftler teilweise verhindern. Deutsche Ärzte werden davon nicht tangiert.
Im Schnitt, darunter sind auch die mickrig bezahlten Assistenzärzte in den Krankenhäusern, verdient ein deutscher Arzt Netto etwa das siebenfache eines durchschnittlichen Nettoeinkommens eines Normalverdieners von etwa 2500 Euro.


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