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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

Berlin: Mittwoch 23.05.18 05:33 | Montevideo: Mittwoch 23.05.18 00:33

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Reiseführer Lavalleja, Uruguay

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Freitag, 23. November 2007
Wappen des Departamento Lavalleja. wappen-lavalleja.jpg

 

Das ehemals zu Cerro Largo und Maldonado gehörende Departement wurde 1837 gegründet und liegt im Südosten des Landes. Das Departement besticht durch seine einzigartige Schönheit, die ihm besonders durch die Cuchilla Grande verliehen wird, die von Nord nach Süd verläuft. Sie ist gespickt mit Cerros und Sierras, in denen auch die beiden Flüsse Cebollati und Santa Lucía entspringen.

In weiten Gebieten dominieren Quarz- und Granitböden, die bedingt durch ihre Härte viele Schluchten entstehen liessen. Die Höhenzüge verleihen dem Landstrich einen gebirgigen Ausdruck, den man schon von weitem erkennen kann. In dem heutigen Departement hat man nur wenige Spuren der Ureinwohner gefunden, was vermuten lässt, dass dieses Gebiet bis Anfang des 17. Jahrhunderts fast unbewohnt war. Erst mit der Entdeckung von Goldvorkommen im Jahre 1748 änderte sich das und der damalige Gouverneur von Montevideo gab Empfehlung an den König zur Gründung einer Niederlassung. Es dauerte aber weitere 28 Jahre, bedingt durch die feindlichen Indianer und die Portugiesen, bis sich im Jahre 1784 152 spanische Siedler aufmachten, um das heutige Minas zu gründen.

Strassenkarte
Lavalleja Video

Flagge des Departamento Lavalleja flagge-lavalleja.png
Karte 

karte-lavalleja.png

 

 

 

 

Minas


I
n der Hauptstadt Minas, 121 Kilometer von Montevideo gelegen, konzentrieren sich mit 38 000 Einwohnern fast die Hälfte der Bewohner des Departements. Die Stadt wird durchkreuzt von der Ruta 8, die Montevideo mit Porto Alegre verbindet und eine Hauptverkehrsader zwischen Brasilien und Uruguay ist. In der gemütlichen, kleinen Stadt laden ein Besuch des “Casa Cultura” (Ecke Lavalleja Rodó) ein, in dem sich unter anderem das Museum Juan A. Lavalleja, das Museum Líuco y del Gaucho, das Museum Fabini und das Museum Juan José Morosoli befingeneral_lavalleja.jpgden.
Im Geburtshaus Lavallejas werden viele Gegenstände aus der Zeit der Ureinwohner und verschiedenen Kulturen und Stilrichtungen gezeigt. Im Teatro Lavalleja (Battle y Ordóñez zwischen Sánchez und Sarandi) befindet sich das Museum del Humor y de la Historia mit zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Karrikaturen. Es gehört zu den drei einzigsten in Südamerika.
Nützliche Adressen
Fotos
Fotos von Lavalleja mit Hotels

Anreise:
Busterminal liegt im Stadtzentrum, Schalter aller BusgesellschaftenBusse mehrmals täglich nach Montevideo, Melo, Treinta y Tres, Punta del Este. Auch die kleineren Ortschaften werden mehrmals täglich angefahren
Busfahrplan
Touristeninfo 
Am Busterminal
Tel.: 044-29798


Unterkunft :

***Hotel Plaza Minas
Roosevelt 639
Pool, Jacuzzi
Tel.: 044-22328
E-Mail: hplaza@adinet.com.uy
Preis: DZ 950 Pesos 
**Posada Verdún
W. Beltrán 715
Tel.: 044-24563
E-Mail: posada@netgate.com.uy
Preis: DZ 280 Pesos 
Verdún
25 de Mayo 444
Pool, Fitnessraum
Tel.: 044-20910
E-Mail: hverdun@adinet.com.uy
Preis: DZ 750 Pesos 

 

Entlang der Ruta 8 befinden sich einige weitere lohnenswerte Ziele, wie z.B. der Parador Salus y Fuente del Puma am km 109 (ausgeschildert) in einem schönen Park, in dem auch eine Quelle entspringt.

Unterkunft:

*** Hotel Parador Salus
Tel: 044-31652
E-Mail: paradorsalis@dedicado.net.uy
Preise: DZ 850 Pesos,  Halbpension 1150 Pesos, billiger ab März 
 
Am Km 114 der Ruta 8 nach links, sieht man den Cerro del Verdún, an dem sich jährlich am 19. April zehntausende von Uruguayos einfinden, um der Jungfrau von Verdún zu huldigen.Ca. 11 Km nördlich von Minas erhebt sich der 230 m hohe, unübersehbare Cerro Arequita, ein lohnenswertes Ausflugsziel. Er hat nach Süden hin steilabfallende Wände und ist vulkanischen Ursprungs. In ihm liegt eine Höhle, die man besuchen kann. Direkt unterhalb des Cerros, hinter einem Gatter, gelangt man in einen seltenen, kleinen Ombúewald. Die Bäume stehen normalerweise nur einzeln und bestehen aus aufeinander liegenden Schichten von Rinde. Sie wachsen mit ihren dicken Wurzeln über riesige Granitblöcke hinweg und verleihen durch ihr gedrungenes Aussehen dem Wald etwas Gespenstiges.
Unterkunft:

Camping + Cabañas Arequita
Nahe am Cerro, an den Ufern des Río Santa Lucía schöner schattiger Platz
Gut ausgestattet, Parador, Pool
Ganzjährig geöffnet
Tel.: 044-2503 + 044-29796
Preis: verschiedene Kategorien zwischen 18 + 25 Pesos p.P.

Die Cabañas sind voll ausgestattet
Preis: 290 Pesos ohne Bad bis 450 Pesos m. B  bis zu 6 Personen 

 

Rechts vor dem oben beschriebenen Campingplatz führt ein Feldweg über den man nach 2 Kilometern den Cerro de los Cuervos erreicht. Wunderschön gelegen an einer Lagune unterhalb des Cerros, den man nach einer kurzen Floßfahrt auch besteigen kann. Vom Gipfel hat man einen unglaublichen Ausblick über das umliegende Land, während einen die großen Cuervos (Raben) umfliegen, die jedoch keine Raben sind, sondern der Familie der Geier angehören.Unterkunft

Lageplan und Fotos der Region

Laguna de los Cuervos, Camping
Sehr schön gelegen an der Lagune
Einfach, Reiten
Keine öffentlichen Verkehrsmittel
Tel.: 0440-2746
Preis: Zelt 35 Pesos p.P., Cabañas m. Küche 150 Pesos – 650 Pesos 
Cabañas los Nietos
Camino Valeriano Magre 10 km von Minas
Komplett ausgestattet
Fischen, Reiten, Reikizentrum
Tel: 044-2570
Preis: 250 f. 2 Pers., 400 Pesos HP 

 

Villa Serrana

Villa Serrana  (Ruta 8 bei km 145,5 und 1 km Feldweg) wurde 1945 von dem Architekten Julio Vilamagó nach europäischem Vorbild gebaut. Er diente als Erholungsort und man benutzte nur Materialien, die sich in der Sierra finden ließen. Ein schöner Ort mit einem kleinen Stauwerk, bestens zum Fischen, Reiten und Wandern geeignet. 
Wanderung um Villa Serana


Unterkunft:

Hospedaje + Cabañas La Olla
Ausgeschildert
Komplett ausgestattet
Tel.:; 0440-2799 + 044-23892
Preis: 500 Pesos/6 Pers. bis 30 USD (Chalet 
La Posada de Agó
Teesalon, Restaurant, Bibliothek, Masaje
Tel.: 0440-3074
Preis: m. Fr. 500 Pesos /2 P, VP 1300 Pesos/ 2P 
Posada La Fortaleza
Pool, Panoramaterasse
Nur v. März-Nov. und am Wochenende geöffnet.
Tel: 02-70933896
Preis: VP 900 Pesos p.P. 
Cabañas del Lago
Kleine, einfache Häuschen mit Blick aufs Dorf
Ganzjährig geöffnet, vorher anrufen
Tel.: 044-25212 +  099-840804
Preis: 350 Pesos/2 P. – 500 Pesos/5 P. 

 

**La Calajuala
Ruta 8 bei km 145 + 5 km Feldweg (Schilder i. Ort) 
In einem 1 Hektar grossen Park gelegen
Pool, Reiten, Fischen, Fahrrad, Restaurant
Tel.: 02-2002842 + 0440-2347
E-Mail: tarifascalajuala@paysandu.com
Preis: Hotel 200-300 Pesos p.P., Cabaña 400-600 p. T.
          Camping 120 Pesos/2 P 

 

Ein lohnenswerter Ausflug führt an den Salto Penitente über die Ruta 8 bei km 124,9 + 10 km Feldweg. Der Wasserfall läuft über Stufen, 60 Meter in einen schönen, kleinen Pool, in dem man auch baden kann. Ein Parador wurde neu errichtet, von dem man auch einen schönen Blick über das Tal hat.Falls man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, sollte man nicht versäumen einen Abstecher über die Ruta 81 zu machen. Die sogenannte Ruta Panoramica führt über die Höhenzüge der Cuchilla Grande. Man hat zeitweise einen wunderbaren  Ausblick über die gesamte Region und nach einem kräftigen Regenguss stürzen sich es oftmals kleinere Wasserfälle die Hänge hinab. 

Unterkunft:
Camping Aguas Blancas
Ruta 8 bei km 91 (Schild) nach rechts = Ruta Panoramica
Sehr schön gelegen, kleiner Platz an einem See
Gut ausgestattet, völlig abseits
Minimercado
Ganzjährig geöffnet
Tel: 030-9121
Preis: 20-30 Pesos p.P 
Estancia Los Tocayos
Ruta 60 bei km 35,5, Ruta 9 bei km 123,5
Zwischen Sierras und Höhlen
Reiten, Wandern, Fotosafaris
Tel.: 044-26052
Preis: auf Anfrage 

 

An der Ruta 8 bei km 24, etwa 3 Kilometer vor Minas ist die Abfahrt zu den Goldminen, die man auf einem ca. 800 m langen Weg besichtigen kann.
Tel.: 044-25212 + 099-840094

Unterkunft:

Cabañas Campanero
Ruta 8 bei km127
Am Arroyo Campanero
Komplett ausgestattet
Tel.: 044-26078
Preis: 400 Pesos p.Tag 
Cabañas Minas de Oro
Ruta 8 bei km 124
Ganzjährig geöffnet
Kleine einfache Häuschen
Führung durch die Minen
Tel: 044-25212
E-Mail: minadeoro@adinet.com.uy
Preis: 350 Pesos / 2 Personen 

 

Neu: Neuste Preisliste der Übernachtungsmöglichkeiten

Reise durch die Sierras von Lavalleja

Las Sierras

1832 reiste Charles Darwin von Maldonado nach Minas und entdeckte verglichen mit dem Rest Uruguays eine total andersartige Landschaft.Ein Bewohner der Pampas sieht sich einer alpinen Region, schrieb er damals.Es lohnt sich allemal, die herrlichen, weit bis zum Horizont auslaufenden Sierras zu durchfahren oder zu durchwandern.Eine der Möglichkeiten wäre ein Start in Minas über die Ruta 8 nach Nordosten, am km 125 ca. 5 Kilometer hinter Minas biegt man nach rechts in einen gut ausgebauten Feldweg. Nach 17 km biegt man nach einer Gabelung nach links zum Wasserfall Salto de Penitente, linkerhand sieht man weithin die Sierras de Carapé. Am Eingang zum Wasserfall steht ein neuerbautes Restaurant mit herrlichem Panoramablick über die Sierras. Das glasklare Wassser läuft entlang einer 60 m langen Rutsche in einen kleinen Pool. Der Bach liegt eingebettet in Arrayanabäumen, aus denen die Einheimischen Tee zubereiten.Einfache Campingmöglichkeiten bieten dem Naturliebhaber viele Aktivitäten, wie z.B. Reiten, Wandern, usw.Weiter gehts mit der Rundfahrt, in dem man ca. 3 km zurückfährt und dann nach rechts abbiegt. Eine spektakuläre, kurvenreiche Fahrt führt nach 6 Kilometern wieder auf die Ruta 8.Bei km 140 liegt die erste Einfahrt nach Villa Serrana, an der zweiten Einfahrt bei km 145 biegt man dann nach rechts in einen kleinen Feldweg, der nach weiteren 5 km in den kleinen Ort führt.Ende der vierziger Jahre gebaut, errichtete der Architkt Julio Vilamagó einen kleinen Ferienort inmitten der Sierras. Man pflanzte ca. 100 000 Bäume und benutzte für den Bau der Häuser nur das hier vorgefundene Baumaterial, Stein, Holz und Stroh. Die Strassen des Ortes durchschlängeln die Landschaft und bieten stets neue interessante Ausblicke. Das kleine Stauwerk mit dem schönen See lädt inmitten des Ortes zum Baden ein.Zurück auf der Ruta 8, Richtung Nordosten, biegt man nach dem Arroyo Marmarayá nach rechts auf die Ruta 13 nach Aiguá. Sich weit ausdehnende Sierras rechts und links beeindrucken den Beobachter. In der Nähe des km 160 umkreisen die Cuervos (Raben, die allerdings zur Geierfamilie gehören) die kahlen Bergrücken. Einer der besten Ausblicke hat man am Cerro Pororó zwischen km 163 und 164. Es lohnt sich einen kleinen Abstecher zu machen. Dort wo die Ruta 12 den  Arroyo Aiguá überquert liegt die Grenze der beiden Departements Lavalleja und Maldonado. Man nimmt die Ruta 39 Richtung San Carlos, die durch die Sierra Carapé und ihre von kuriosen Gesteinsformen gebildeten Berge führt. 11 Kilometer hinter Aiguá am km 70,5 wurden rechterhand die letzten zum Tode verurteilten Häftlinge füsiliert. Zwischen km 73 und 74 sollte man ruhig einmal rasten und den herrlichen Blick über die Sierras geniessen. Nach weiteren 7 Kilometern zweigt ein Weg nach links zum Punkt Uruguays dem Cerro Catedral (513 m) ab. Etwas weiter weisen Schilder wieder auf den Hauptweg in Richtung der Sierras de las Cañas und  Caracoles, der aber nicht für alle Fahrzeuge befahrbar ist.Am Eingang der Stadt San Carlos mündet  die Ruta 39 in die Ruta 9. Man biegt nach rechts und nach weiteren 11 km nach links auf die Ruta 12 Richtung Norden.Wieder öffnet sich eine herrliche Naturlandschaft vor den Augen des Besuchers. Die Laguna del Sauce erstreckt sich nach 3 Kilometern Fahrt linkerhand und die Strasse führt mitten durch eine spektakuläre Berglandschaft wieder zurück nach Minas. 

Entfernung
Minas  -   Aiguá                                55 km
Aiguá - Kreuz. Ruta 39 u. 9                               70 km
Kreuz. Ruta 39 u. 9 - Kreuz. Ruta 9 u. 12       12 km
Kreuz. Ruta 39 u. 12    - Minas                          45 km  

Copyright 2007 Martin Schmitt.

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