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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

Berlin: Mittwoch 19.09.18 04:06 | Montevideo: Dienstag 18.09.18 23:06

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Reiseführer Cerro Largo, Uruguay

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Donnerstag, 15. November 2007
wappen_cerro_largo.pngÜber die Ruta 8 von Montevideo gelangt man in das viertgrösste Department Cerro Largo, das im Nordosten des Landes liegt. Gleichzeitig ist es mit 6 Einwohnern pro Quadratkilometer eines der am dünnsten besiedelten Gebiete.

 

 

 

Wappen des Departamentos Cerro Largo

Sein Name stammt von einem dekarte-cerro-largo.pngr hier selten anzutreffenden Berge, der an den Ausläufern der Cuchilla Grande liegt, die das Department von Nordost nach Südost durchzieht. Es trennen sich noch weitere Cuchillas (Höhenzüge) von ihr ab, wie z.B. die Cuchilla Mangrullo im Südosten und die Cuchilla del Cordobés im Südosten. Die Cuchilla Grande bildet auch die Wasserscheide des Departments, in dem sie das Rio Negro-Becken von der Laguna Merín abtrennt.Traditionelle Einnahmequelle war und ist die intensive Viehzucht, obwohl der Reisanbau in den letzten Jahren zugenommen hat. Der brasilianische Einfluss ist wie in jedem der Grenzdepartements unübersehbar und drückt sich durch die eigenständige Sprache, die Musik und den Karneval aus. Haupttouristenattraktion ist die von der UNESCO zur geschützten Ärea erklärte Laguna Merín im Osten des Departements.

Strassenkarte Cerro Largo
Cerro Largo Kartenmaterial
Cerro Largo Infos
Cerro Lago geschichtlich

 

Melo (47 000 Einwohner)


Die Hauptstadt Melo liegt 387 Kilometer von Montevideo entfernt im Zentrum des Departements. Das Bild der Stadt  wird geprägt durch den Plaza Constutición, der auch Nationalkulturerbe ist, sowie durch die in seiner Nähe liegende, 1797 erbaute Kathedrale, die auch schon Papst Johannes Paul II 1988 besucht hat.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Museum Histórico Nacional in der Strasse Gral. Artigas und 18 de Julio. Hier werden in 4 Räumen Utensilien aus dem Bürgerkrieg sowie archäologische und paläontologische Stücke gezeigt.Zu empfehlen ist auch ein Besuch der 1855 von dem Basken Juan Etcheverry gegründeten Poststation “Posta del Chuy”, die heute als Museum dient. Sie liegt an der Ruta 26, 12 km Richtung Brasilien (ausgeschildert) und dann noch 5 Kilometer Schotterweg. Es war einst eine Wechselstation für Pferde auf dem Weg von Montevideo nach Rio Branco. Alle Einrichtungen wurden originalgetreu hergerichtet und besonders auffallend ist der kreisrunde Koral aus Stein, in dem man früher die Tiere zusammentrieb. 
Karten und Bildmaterial zur Posta del Chuy
Zum Ausspannen in Melo lädt der schöne am Arroyo Conventos liegende Parque Zorilla de San Martín ein.

Anreise
Busterminal findet man zwischen Ramírez und 18 de Julio und Treinta y Tres mehrmals täglich fahren Busse nach Montevideo und  Minas. Touristeninfo: Oficina de Turismo Juslino Muniz 591 und am Busterminal in Melo Tel:  064/26551 +26558
Fax: 064/23983

Unterkunft:

 ***Hotel Caffer
Florencio Sánchez 689
Tel.: 064/26565
E-mail: hcafer@adinet.com.uy
Kabel-TV, Restaurant
Preis: Doppelzimmer 450 Pesos
***Hotel Crown
Battle y Ordóñez 609
Tel.: 064/22681
E-Mail: hotelcrownmelo@adinet.com.uy
Preis.: Doppelzimmer 780 Pesos

**Principado de Asturias
Luis A. Herrera 668
Tel.: 064/22064
Einfach
Preis: 200 Pesos p.P.

*** Virrey de Melo
Justino Muñoz 727
Tel.: 064/22411
Kabel-TV, AC, Tel.
Preis: 580-700 Pesos

 

Fraile Muerto

Über die Ruta 7 bei km 42 ab Melo gelangt man in dieses kleine Dorf, wo es an den Ufern des gleichnamigen Flusses einen kleinen Campingplatz inmitten eines Parkes gibt.

Anreise: Busse ab Melo

Balneario Merin

Sehr schön gelegener Badeort mit Casino an den Ausläufern der Laguna Merín, ca. 20 km vor dem Ort Rio Branco.
Die Laguna Merin ist ein riesiger  Wasserspiegel mit einer Fläche von 2500 km2 und damit eine der grössten Lagunen de Erde. Sie wurde von der FAO zum Weltsüsswasserreservoir erklärt. Die Küstenlinie auf der urguayischen Seite beträgt 20 km und beherbergt  eine reichhaltige Flora und Fauna.

Ortskarte des Balneario
Satelittenbilder der Laguna Merin
Fotos der Laguna Merin

Unterkunft:

Cabañas Municipal
Ruta 18 km 22
Ganzjährig geöffnet
Tel.: 0679/8002
voll ausgestattet
Preis: 280-450 Pesos pro Hütte je nach Personenzahl
Camping AEBU
Strasse 19-20
Geöffnet von Dez-März
Tel.: 0679/8161
2 Pools, einfach
Preis: 80 Pesos f. 4 Personen p. Tag
Hotel Parador Alcala
Tel.: 0679/8893
50 Meter vom Strand
Preis: 300 Pesos p.P.
 Cabañas Los Pinos
Strasse 12 und 13 privat
Tel: 0679/8106
Vollausgestattet, Kabel-TV, 1 km vom Strand
Camping Municicpal
Ruta 18 km 22
Geöffnet von Dez-März
unter Eukalyptusbäumen 
einfach
**Hotel Lago Merín
Strasse 18
Tel.: 0679/8033
E-Mail.: hotellagomerin@hotmail.com
3 Swimming Pools
Preis: 300 - 500 Pesos p.P.

 

Aceguá

Aceguá ist ein kleiner an der Ruta 8 in den Sierras de Aceguá gelegener Ort, der mit seinen Wäldern, Wasserfällen, Fledermaushöhlen und der Cueva de la Figra, ausgezeichnete Wandermöglichkeiten bietet.

Unterkunft:

 

Estancia San José del Tacuán
Ruta 26 km 14 im Vogelschutzgebiet
Tel.: 0670/5123
E-Mail: estaciatacuari@hotmail.com
Fischen und Wanderungen
Cabañas mit Bad 300-800 Pesos


Melorundreise empfohlen von Probides

Um Melo

 

Die Stadt Melo liegt umringt von einer herrlichen Hügellandschaft im Department Treinta y Tres. Zahlreiche Berge erheben sich entlang der Ruta 8, die sich mit der Praderalandschaft in den niedrigeren Gebieten abwechseln. Die Strecke kreuzt den Arroyo Pavao und den Río Tacuarí. Zwei Wasserläufe, die noch von natürlichen Wäldern bewachsen sind. Wenige Kilometer nach dem Ort Arbolito führt ein Weg durch die Bergregion Cerro Largo, einer Fortsetzung der Cuchilla Grande, bis hin zum gleichnamigen Department und seiner Haupstadt.Melo wurde 1795 gegründet, als der Vizekönig Pedro de Melo von Portugal eine Militärstation zum Schutz gegen Schmuggler und Viehdiebe errichten liess. Der Hauptmann Agustín de la Rosa war der Gründer der Stadt und unter den ersten Siedlern, von denen die meisten aus Maldonado und San Carlos stammten, waren auch 20 Guaraníindios aus Paraguay. Um die Plaza de Constitucion stehen noch eine Anzahl alter Backsteinhäuser mit alten Dächern aus Ziegeln. Das historische Museum (18 de Julio Ecke Bvd Artigas) zeigt eine reichhaltige Anzahl von Waffen, Möbeln, Kleidern und Gebrauchsgegenständen aus der damaligen Epoche. Die 1888 erbaute Catredral de Melo, Nuestra Señora del Carmen, befindet sich ganz in der Nähe.Ca. 13 Kilometer hinter Melo (ausgeschildert) liegt die Station "Postal del Chuy del Tacuarí ", eine Steinkonstruktion aus dem Jahr 1859. Sie war Kolonialladen und Herberge für die Reisenden des 19. Jahrhunderts. Die Posta ist in ausgezeichnetem Zustand und zeigt die damalige Lebensweise anschaulich. Eine schöne Steinbrücke über den Arroyo Chuy,gebaut von Juan und Juan Etcheverry (Onkel und Neffe) führt hin zur Station.Fährt man weiter Richtung Osten über die Ruta 26 erreicht man nach 74 Kilometern Río Branco. Die Brücke Maná kreuzt hier den Río Yaguarón und mit 2112 Metern war sie einst die erste internationale Brücke des Landes. Bei ihrer Erföffnung 1930  war sie die längste Brücke Südamerikas. Auf der anderen Seite des Flusses liegt die brasilianische Stadt Yaguarón mit ihren alten portugiesischen Ziegelhäusern. Nur 20 Kilometer von Río Branco befindet sich der Badeort Lago Merín, dessen Ursprung ein kleines Fischernest ohne Strom und fliessendes Wasser an der Laguna de Merín war. Heute besitzt der Badeort eine gute Infrastruktur mit Hotel, Camping und Cabañas. Die Strände sind fein und weisssandig und erstrecken sich über mehrere Kilometer und der Wasserspiegel reicht bis zum Horizont. Klares, seichtes Wasser und ein Wind, der ständig von Osten weht liessen hier ein Bade- und Wassersportparadies entstehen.Wieder auf dem Weg nach  Río Branco führt nach ca. 4 km vom Badeort ein Weg, der allerdings nach starken Regenfällen nicht passierbar ist, zu einer Touristen-Estancia. In den umliegenden ´Sümpfen und Reisanbaugebieten kann man eine Unzahl von Vögeln beobachten (Störche, Reiher, Enten uvm.).Melo ist auch der Ausgangspunkt für einen Trip in die Sierras des Aceguá. Über die Ruta 8 nach Norden und nach 30 Kilometern bei Cruz de Piedra liegt ein seltsamer Friedhof, auf dem die Gräber alle wie kleine Häuser gebaut wurden.Am Dorf Isidoro Noblía, dem Zentrum des Reisanbaus, biegt am Ausgang des Ortes ein Weg nach links, der in die Sierras de Aceguá führt, eine kaum berührte und besiedelte Gegend. Der Weg führt 55 Kilometer, oft beschwerlich, durch eine steinige, bergige von Schluchten, Bächen und kleinen Wäldern durchzogene, wilde, rauhe Gegend. Da keine Schilder existieren, sollte man nie von der Hauptstrasse abbiegen. Nach 32 Kilometern biegt man nach rechts und nach weiteren 8 km wieder nach rechts nach Aceguá. In Aceguá geht  es über die Ruta 8 zurück nach Melo. 

Entfernung Melo - Posta del Chuy                     13 km
Posta del Chuy - Río Branco          74 km
Río Branco - Lago Merín                 20 km
Melo - Isidoro Noblía                       47 km
Isidoro Noblía - Aceguá                  55 km (durch die Sierra)
Isidoro Noblía - Ruta 8                    13 km
Aceguá - Melo                                   60 km

 

 
Copyright 2007 Martin Schmitt.
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