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Auswandern nach Uruguay

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Honduras: Die Odyssee des José Manuel Zelaya

Geschrieben von Manfred Burger   
Erstellt: Donnerstag, 28. Januar 2010

Der per Staatsstreich abgesetzte honduranische Ex-Präsident, José Manuel Zelaya, bei seiner Ankunft in Santo Domingo, zusammen mit Leonel Fernández, Regierungschef der Dominikanischen Republik.Nachdem er monatelang in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa gelebt hatte, durfte der geschaßte Ex-Präsident von Honduras, José Manuel "Mel" Zelaya Rosales, heute mit seiner Familie Honduras verlassen.

Foto: Der per Staatsstreich abgesetzte honduranische Ex-Präsident, José Manuel Zelaya (rechts), bei seiner Ankunft in Santo Domingo, zusammen mit Leonel Fernández, dem Regierungschef der Dominikanischen Republik (Mitte), der Zelaya in Tegucigalpa abgeholt hatte.

Der konservative Porfirio Lobo, der aus den umstrittenen und von vielen Regierungen und internationalen Institutionen nicht anerkannten Wahlen vom 29. November 2009 hervorgegangene neue Präsident von Honduras, hatte Zelaya eine Amnestie gewährt.

Als erste Amtshandlung hatte Lobo noch während seiner Antrittsrede eine Amnestie für alle Vergehen im Zusammenhang mit dem Staatsstreich vom 28. Juni 2009 in Kraft gesetzt. (Bereits zuvor war das Verfahren gegen die Militärspitze vom Obersten Gericht eingestellt worden.) Umgehend danach unterschrieb Lobo dann auch ein Dekret, das dem abgesetzten Präsidenten Manuel Zelaya freies Geleit zur Ausreise gewährte. Im Anschluß an seine Rede eskortierte Lobo Zelaya zum Flughafen.

Ziel von Zelayas Reise war seine neue Wahlheimat, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo, wo der Ex-Mandatsträger mit den Ehren eines Staatschefs empfangen wurde.

"Die stattgefundenen Wahlen reichen nicht, um die Probleme von Honduras zu lösen", sagte Zelaya nach seiner Ankuft auf der Karibikinsel. "In Honduras gibt es noch viel zu tun."


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