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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

Berlin: Dienstag 13.11.18 06:37 | Montevideo: Dienstag 13.11.18 02:37

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Staatsbesuch von Felipe Calderón: Neue bilaterale Abkommen zwischen Uruguay und Mexiko

Geschrieben von Manfred Burger   
Erstellt: Samstag, 15. August 2009

Während des zweitägigen Staatsbesuchs des mexikanischen Staatspräsidenten, Felipe Calderón, der heute zu Ende ging, wurden neue bilaterale Handelsabkommen zwischen Uruguay und Mexiko unterzeichnet.

Ziel ist es zu einem wirklichen Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern zu gelangen.

Mexiko wird künftig knochenloses Schaffleisch aus Uruguay importieren. Juristische und Zollbarrieren, die dem bisher im Wege standen, werden beseitigt werden. Verstärkte Exporte von Reis, Trockenmilch, Käse und Backwaren sollen bald folgen. Auch die Delegation mexikanischer Unternehmer, die Calderón begleiteten, unterstrich entsprechende Absichten.

Im ersten Halbjahr 2009 hat Uruguay 3.000 Tonnen Reis nach Mexiko verkauft, während sich die Exporte von Trockenmilch im Jahr 2009 auf 4.000 Tonnen belaufen werden.

Außerdem wurden eine "strategische Allianz" ("alianza estratégica") vereinbart, "um politische Absprachen zu intensivieren und die Handelsbeziehungen zu verbessern", sowie Abkommen zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und Steuerhinterziehung unterzeichnet. Letztere müssen noch von den Parlamenten beider Länder ratifiziert werden.

Zum kulturellen Rahmenprogramm gehörte der Besuch der Mexikanischen Schule von Montevideo, den Tabaré Vázquez nutzte, um den 300.000sten Computer im Rahmen des "Plan Ceibal" an einen Erstkläßler dieser Einrichtung zu überreichen (s. dazu folgenden Beitrag in diesem Uruguay-Magazin und die Homepage des Plan Ceibal).

Felipe Calderón auf Staatsbesuch in Uruguay, in Begleitung von Tabaré Vázquez.

Foto: Felipe Calderón, seine Frau und Gastgeber Tabaré Vázquez amüsieren sich während einer Vorstellung in der Mexikanischen Schule von Montevideo, 14. 8. 2009.

Vor versammelten Pressevertretern verurteilen Calderón und Vázquez erneut den Militärputsch in Honduras auf das Schärfste, und Tabaré Vázquez drückte zum wiederholten Mal seine kategorische Ablehnung neuer US-amerikanischer Militärbasen in Kolumbien aus: "Wir sind grundsätzlich gegen jede Art von Einmischung Dritter in die inneren Angelegenheiten eines Landes und gegen die Errichtung ausländischer Militärbasen in Uruguay und jedem anderen südamerikanischen Land", betonte das uruguayische Staatsoberhaupt.

Vor seinem Abflug hat Calderón José Mujica, den Präsidentschaftskandidaten des Frente Amplio, nach Mexiko-Stadt eingeladen.

(Quelle: El País v. 15. 8. 2009.)

 


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