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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

Berlin: Sonntag 22.07.18 10:47 | Montevideo: Sonntag 22.07.18 05:47

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'Pepe' Mujica wird die Wahlen gewinnen

Geschrieben von Manfred Burger   
Erstellt: Freitag, 23. Oktober 2009

José "Pepe" Mujica und sein Vize Danilo Astori vom Frente Amplio werden die uruguayischen Präsidentschaftswahlen 2009 gewinnen, entweder schon morgen in der ersten Wahlrunde oder spätestens im zweiten Anlauf Ende November.

Selten ist Uruguay in den internationalen Schlagzeilen. Die aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatur von José "Pepe" Mujica vom Frente Amplio hat es möglich gemacht:

"Guerillero will Wahlen in Uruguay gewinnen" titelte z.B. das Handelsblatt von vorgestern. "Uruguay: Der Guerillero greift nach der Macht" tönte DiePresse.com vom gleichen Tag. "Ex-Guerillero gegen Ex-Präsident" hieß es in der Wiener Zeitung von gestern. "Un ex guerrillero para Uruguay" titelte die Madrider ABC von heute. Und die ecuadorianische Zeitung El Comercio wußte schon am 20. Oktober: "El ex guerrillero Mujica es favorito en Uruguay".

Das sind nur wenige von hunderten möglicher Beispiele. Auch die englischsprachigen Medien berichten natürlich über den "Former Guerrilla Fighter Mujica".

Doch von solchen von Reuters & Co. gesteuerten Kampagnen lassen sich die uruguayischen Wähler und Wählerinnen zum Glück nur wenig beeinflussen.

49% für "Pepe"

Am Mittwoch wurde der Wahlkampf in Uruguay offiziell beendet. Alle Parteien hielten ihre Abschlußveranstaltungen. José Mujica versprach vor Tausenden von Anhängern "Kontinuität und Vollendung" der Politik der scheidenden Vázquez-Regierung (s. Info LatAm v. 22. 10. 2009). 

Foto: José Mujica und seine Frau, Lucía Topolansky.

(Zur Bildvergößerung bitte hier klicken.)

Foto: Präsidentschaftskandidat Senator José "Pepe" Mujica" und seine Lebensgefährtin seit Jahrzehnten, die Parlamentsabgeordnete Lucía Topolansky.

Die letzten Umfragen, veröffentlicht von Canal 12, sagen für Mujica 49% im ersten Wahlgang voraus. Das heißt er kann es sogar in der ersten Runde schaffen, wenn man die Unentschlossenen und Wechselwähler in Rechnung stellt.

All das Gezerre um Mujicas Äußerungen, die in dem Buch "Pepe Coloquios" veröffentlicht wurden, hat ihm letztlich Sympathiepunkte gebracht für seine Ehrlichkeit.

Vor 'Mujica Presidente' braucht niemand zu zittern, denn der "Pepe" wird eine durchaus vernünftige Politik machen. Schließlich ist er nicht allein, sondern eingebettet in ein Parteienbündnis.

 


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