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Auswandern nach Uruguay

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US-Regierung drängte auf Geiselerschießungen

Geschrieben von Ralph   
Erstellt: Dienstag, 17. August 2010

Geheimdienstpapiere: Nixon-Führung wollte in Uruguay gefangene Rebellen ermorden lassen, um einen Agenten zu retten. Schlaglicht auf aktuelle Konflikte

Die US-Regierung hat nach der Entführung ihres Agenten Daniel Mitrone durch Mitglieder der Organisation MLN-Tupamaros 1970 in Uruguay darauf gedrängt, gefangene Rebellen zu ermorden. Das geht aus Regierungs- und Geheimdienstdokumenten hervor, die mit Hilfe des US-amerikanischen Informationsfreiheitsgesetzes publiziert werden konnten. Mit den Dokumenten wird zugleich die Existenz von Todesschwadronen in dem südamerikanischen Land belegt. Sie könnten damit erhebliche Auswirkungen auf die juristische Aufarbeitung der Geschichte Uruguays haben.

Der Fall Mitrone ist dabei nicht nur geschichtlich, sondern auch aktuell von politischem Interesse. Unter dem amtierenden uruguayischen Präsidenten José "Pepe" Mujica – einem ehemaligen Guerillero – werden die Fälle politischer Morde juristisch aufgearbeitet. Entsprechende Versuche in der Vergangenheit waren gescheitert. Den veröffentlichten Dokumenten könnte nun eine entscheidende Rolle zukommen.

Mehr an der Quelle:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33138/1.html


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