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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

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Ökotrip in Uruguay Teil II

Geschrieben von KTS   
Erstellt: Montag, 29. Oktober 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 25. August 2010

karte-aigua-uruguay.jpg Trip Aiguá - Aiguá und seine natürliche Umgebung.

(empfohlen von Probides)

Unwegsame Cerros, geheimnisvolle Höhlen, kristallklare kleine Wasserfälle, Wälder, Vögel aller Grössen und Arten, sich rankende Legenden um die Legion und versteckte Schätze sind nur einige der Anziehungspunkte dieser Gegend, die Teil der Reserva de Biosfera Bañados del Este ist. Reiten, Trekking, Mountainbiking, Birdwatching und Jagen stellen nur eine Auswahl der möglichen Aktivitäten dar. Zahlreiche seltsam geformte Cerros reihen sich entlang der Wege.
Die Gruta Salmanca, der Cerro de la Bola und der Cerro Catedral sind einige der nennenswerten Sehenswürdigkeiten. Am besten besucht man die Punkte mit einem einheimischen Führer, der dann auch noch die passenden " Histörchen " zu erzählen weiss.Der Cerro Catedral (auch Cerro Codillero genannt), der höchste Berg Uruguyas, war jahrelang ein wahrer Unbekannter, der sich allein durch seine Dimension nicht von seiner Umgebung abhebt und sich daher wohl erst 1973 mit 513 Meter Höhe als der höchste Punkt Uruguays herausstellte. Man kann ihn über die Ruta 109 oder die Ruta 39 erreichen.
Ca. 13 Kilometer südlich von Aiguá erhebt sich der Cerro de Bola, eine sonderbare Gesteinsformation auf der sich riesige runde Felsbrocken durch jahrmillionelange Erosion herausgebildet haben.
Zur Gruta Salamanca gelangt man, in dem man von der Ruta 13 abbiegt und den Schildern auf einem Feldweg folgt. Umgeben von üppigen mit Farnen bewachsenem Wald liegt die Höhle auf 200 Metern Höhe. Beeindruckend ist die Höhle schon durch ihre Grösse (300 m Länge und 4 m Höhe). In vergangenen Zeiten war sie Zuflucht für Raubtiere und Schmuggler und diente dem berühmten Banditen Lemos als Unterschlupf. Ausserdem eignet sich der Parque Nacional de Salamanca hervorragend für Vogelbeobachtungen.
El Saladero de Coronilla war um 1700 Zentrum holländischer Piraten- und Schmuggleraktionen. Die Einheimischen erzählen noch heute, wie die Korsaren die hier preparierten Felle, in Karren zum Arroyo José Ignacio und von dort zu der Küste Maldonados transportierten, wo schon die Schiffe warteten, um die Beute nach Europa zu bringen. Stumme Zeugen sind die aus dicken Steinen zusammengesetzten Mauerwerke.
Ziemlich nahe dieser alten Siedlung (bei km 70,5, die Strasse führt direkt vorbei) wurden die letzten zum Tode verurteilten Sträflinge Uruguays füsiliert. Nicht versäume sollte man die Fahrt oder Wanderung entlang der Ruta 109. Die gewundene, wenig vom Verkehr frequentierte Schotterpiste führt entlang der höchsten Erhebungen Uruguays und bietet einen einmaligen Blick über die Bergwelt, die den Eindruck vermittelt höher zu sein, als sie in Wirklichkeit ist. Gesteinsformationen, Flüsschen, Artenvielfalt von Flora und Fauna, man sollte es nicht für möglich halten, dass man sich zeitweise nur 400-500 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Bei rauhem Wetter, bedingt durch niedrige Temperaturen, kann es sogar sein, dass man sich über den Wolken wiederfindet.Der 55 km lange von unendlichen Kurven durchzogene Weg war in Zeiten der Kutschen -und Pferdetransporte die bevorzugte Reiseroute nach Rocha, da sie weniger von den Flüssen überschwemmt war als die Wege entlang der Küste.


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