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Auswandern nach Uruguay

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Wirtschaftsminister Astori kritisiert Argentinien und Brasilien

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Montag, 19. November 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008

Der uruguayische Wirtschaftsminister Danilo Astori klagt jetzt zum wiederholten Mal die beiden Nachbarländer Argentinien und Brasilien an. Seiner Meinung nach steckt der Mercosur in einer Krise und die beiden grossen Nationen unternehmen nichts, um die Asymmetrien zu regeln. (Auszug: EFE)

Astori versichert, dass die beiden Giganten nicht in der Lage seien die komplizierte Situation, in der sich der Mercosur derzeit befindet, zu bereinigen. “Paraguay und Uruguay, die beiden kleinen Mitgliedsländer des Mercosur tuen alles was ihrerseits möglich ist, um die Situation zu verbessern”, erklärt der Minister im Radio Sarandí. Momentan befindet sich der Minister zusammen mit dem Präsidenten Vázquez und einer Delegation auf einer offiziellen Auslandsreise in Malaysia.
Venezuela ist derzeit in einem Stadium des formalen Eintritts in den Mercosur.
“Wir forden ständig, dass Brasilien und Argentinien ihre sogenannte “Anreizpolitik” einstellen sollen, und die Einfuhrbeschränkungen aufheben müssen”, sagt der Minister in dem Interview, weiterhin gibt er zu bedenken: “Wenn es Länder gibt, die den Geist des Mercosur untergraben, so sind es die beiden Grossen.” Der Wirtschaftsminister bemerkt, dass vor allem Brasilien nicht fähig ist den Protektionismus, den einige Staaten des Landes durchführen, zu unterbinden, und mehr noch, brauche man eine grössere Flexibilität bei den Handelsübereinkommen mit anderen Ländern ausserhalb der Region. Seiner Einschätzung nach gibt es zwei grosse unterschiedliche Bewegungen, bezüglich der zukünftigen Integration im Mercosur - den Protektionismus der beiden grossen Partnerländer und die wirtschaftliche Öffnung der beiden kleinen Mitgliedsländer Uruguay und Paraguay. Wenn diese beiden Visionen in Zukunft koexistieren, so wird der Mercosur bald mit grossen Problemen zu rechnen haben. Trotzdem gibt der Minister zu, dass Uruguay weiterhin Bestandteil des Marktes sein wird, und das es ein grosser Fehler wäre aus dem Mercosur auszutreten.
Angesprochen auf die Auslandsreise, des Präsidenten nach Neu Seeland, Malaysia und Vietnam - übrigens die längste seit seinem Amtsantritt im März 2005 - versichert der Minister, dass es durchaus positive und konkrete Resultate gegeben hat. Man rechnet u.a.mit einem Grossprojekt malayischer Investoren im Telekomunikationsbereich.


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