| Uruguay steht der Integration offener gegenüber als seine lateinamerikanischen Partner |
| Geschrieben von Martin | |
| Mittwoch, 23. April 2008 | |
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Der grosse Bruder auf der gegenüberliegenden Seite des Río de Das kleine Land Uruguay steht an der Spitze der Länder im Mercosur, die bereit sind Konzessionen in Kauf zu nehmen und somit Immigranten und dem Zufluss von ausländischem Kapital weiter die Türen zu öffnen. Dies sind die Ergebnisse des neusten Infoberichtes “Oportunidades de Integración”, der von dem Latinbarómetro gemeinsam mit der Corporación Andina de Fomento ausgearbeitet wurde und vergangene Woche in Lima präsentiert wurde. Deutlich wurde hervorgehoben, dass eine Homogenität zwischen Ländern, die einem Handelsabkommen (MERCOSUR) angehören und die bilateale oder teilbilaterale Abkommen vorantreiben, erfolgreich sein kann. Während in Uruguay 58 % der Befragten bereit sind eine regionale Integration auf Kosten von Konzessionen zu betreiben, sind es in Argentinien nur 40 %. Auch was die Eliminierung der Handels- und Steuerbarrieren angeht, liegt Uruguay weit vor seinen grossen Nachbarn. Uruguay (60 %), Brasilien (49 %) und Argentinien (36 %). In Uruguay sprechen sich 51 % der Befragten für einen freien Warenaustausch zwischen den Ländern der Region aus, während es in Argentinien nur 39 % und in Brasilien gar nur 37 % sind. Der Zufluss von ausländischem Kapital ohne Einschränkungen wird in Uruguay und Brasilien von 70 % befürwortet, während es in Argentinien wiederrum nur 55 % sind. Respektive auf die Immigration von Menschen gleicher Rasse stehen in Uruguay 41 % der Befragten der Situation durchaus positiv gegenüber, in der Region hingegen sind es im Schnitt nur 24 %. Energie: 64 % in Uruguay haben Angst vor zukünftigen Energieengpässen, während es in der Region fast 80 % sind. In Uruguay sind die meisten Menschen davon überzeugt, dass das Energieproblem nur gemeinsam miteinander gelöst werden kann.
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