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Auswandern nach Uruguay

Auswandern nach Uruguay

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Uruguay abhängig von der Rinderzucht?

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Freitag, 10. August 2007
Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2009
Auf einen Einwohner Uruguays kommen im Schnitt 3,8 Rinder, damit nimmt das Land weltweit die Spitzenposition ein.(Quelle: Auszug. El País) Im vergangenen Jahr war der Export von Rindfleisch der einträglichste Einkommenszweig des Landes. In den letzten Jahren hat die Rindfleischproduktion derartige Ausmasse angenommen, dass man versucht wieder ein Gleichgewicht in der nationalen Produktion herzustellen, um sich etwas mehr von der Rinderzucht zu lösen.

Die Bodenfläche, die zur Rinderzucht benötigt wird beträgt 59,9 % (9 875 000 ha) der gesamten Landesfläche (16 420 000 ha). Dieser Wert erhöht sich noch auf 82,4 %, wenn man die Milchwirtschaft mit hinzurechnet. Der grösste Teil dieser Fläche entfällt auf Kleinbetriebe mit einer Nutzungsfläche unter 500 ha, die aber nur 24,5 % des Rinderbestandes ausmachen. In Relation auf die Grösse der Betriebe (38 000 Betriebe reine Rinderzucht, 7 400 Betriebe Landwirtschaft und Viehzucht) konzentriert sich die Masse auf Grundstücke mit weniger als 200 ha, die wiederum nur 10 % der Gesamtfläche des Landes ausmachen.

Vom arbeitssozialen Gesichtspunkt aus betrachtet, widmet sich der grösste Teil der Familienbetriebe,
25 501 von 39 120 der Fleischproduktion. 65 % der Familienbetriebe leben hauptsächlich von der Rinderzucht, was die Bedeutung des Wirtschaftszweiges in Uruguay aufzeigt, danach folgt der Gemüseanbau mit 12 %, Milchwirtschaft mit 11 %, Schweinezucht mit 2 % und die Geflügelzucht mit 2 %. Diese Formen der Landwirtschaft sind vorrangig in den südlichen Departaments (Canelones, Lavalleja, Colonia und San José ) anzutreffen.

Seit 1998 beobachtet man ein stetiges Anwachsen der Rinderzahl, die jetzt die 12 Millionmarke überschritten hat. In Uruguay kommen auf einen Einwohner im Schnitt 3,8 Rinder, was weltweit die höchste Pro-Kopf-Konzentration bedeuted . 54 % der Rinder sind im Besitz von nur 11 % der Züchter, die mindestens über eine Anzahl von mehr als 500 Rindern verfügen.

Laut einer Information der Organisation der Vereinten Nationen für Landwirtschaft und Ernährung ist das Züchten von Rindern umweltschädlicher als der Automobilverkehr. Der grösste Teil der Gase, die für den Treibhauseffekt verantwortlich sind, stammen aus den Mägen der Rinder.



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