Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation Direkt zum Kontakt
Advertisement

Inhalt

Temperaturschwankungen: Höchsttemperaturen bis zu 40 Grad für Uruguay prognostiziert
Benutzer Bewertung: / 3
SchlechtSehr gut 
Geschrieben von Martin   
Freitag, 17. August 2007
Hits: 780
Von einem kalten Winter zu einem heissen Sommer, ohne Frühling und Herbst. Uruguay steht im Blickpunkt klimatischer Wetterphänomene. ( Quelle.Auszug El País) Tägliche Wetterprognosen lesen sich derzeit so: Klarer Himmel in den Morgenstunden, der sich im Laufe des Tages zunehmend bedeckt, geht später in Regenschauer über, die von einer Kaltfront begleitet werden. Oder etwa, Regen und Gewitter im Süden und Osten des Landes, die von starken Windböen begleitet sind, Tiefsttemperaturen 8 Grad, Höchsttemperaturen 10 Grad.

Meteorologen prognostizieren derzeit für Uruguay nur Temperaturen zwischen 7 und 10 Grad, allerdings durch die starken Winde liegt das Temperaturempfinden auf der menschlichen Haut nur bei 0 Grad und darunter.

Das momentane Wetter kann bei Personen, die langfristig dieser Witterung ausgesetzt sind, zu Atemproblemen und Unterkühlungserscheinungen führen.

Die Messdaten dieses extremen Winters haben auch schon die Aufmerksamkeit der Wetterspezialisten der UN erregt. Die Weltorganisation für Meteorologie, ein Unterorgan der UN, stellt fest, dass Uruguay ein Beispiel für extreme Wetterphänomene in diesem Jahr darstellt und dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den globalen Klimawandel zurückzuführen ist.

Eine dieser Tage veröffentliche Infobroschüre der Organisation bescheinigt, dass weltweit alarmierende Wetterphänomene zu beobachten sind, die alle historischen Rekorde brechen, was Regenmenge, Temperaturschwankungen, Verlust von Menschenleben und Materialschäden betrifft.

In Uruguay speziell handelt es sich dabei um die verheerenden Überschwemmungen im Mai dieses Jahres, bei denen ca. 12 000 Menschen evakuiert werden mussten, und die derzeitig ungewöhnlich langandauernde Kältewelle.

Experten erwarten in diesem Jahr einen sehr trockenen, heissen Sommer mit Temperaturen bis zu 40 Grad.

Der Wintermonat Juli 2007 war der kälteste seit mehr als 50 Jahren, die Monatsdurchschnittstemperatur lag bei 8,8 Grad. Kurioserweise brachte aber der Juli des vergangenen Jahres die seit Jahren höchste Durchschnittstemperatur von 14 Grad mit sich.

Klimaspezialisten versichern, dass die jähen Klimawechsel wohl in den nächsten Jahren zunehmen werden. Aus diesem Grund wird es eine Tendenz hin zu extremen Wintern und Sommern geben und nur kurze Herbste und Frühlinge. Es wird wahrscheinlich anstatt wie bisher vier Jahreszeiten nur noch zwei geben.

Die uruguayischen Wetterforscher teilen die Meinung und erklären, dass sich die diesjährige Kältewelle womöglich noch bis in den Oktober ziehen kann, um dann kurz danach schon Temperaturen um die 40 Grad zu erreichen.

Seit 10 Jahren nimmt die Regenmenge kontinuierlich zu, die Temperaturen werden extremer und man wird wohl im kommenden Sommer mit einigen neuen Rekorden rechnen müssen.



Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. März 2008 )
  Kein Kommentar.

Diesen Beitrag im Forum diskutieren. (0 Beiträge)
Powered by Gerstmann.Com