| Sinken der Kindersterblichkeitsrate 2006 in Uruguay |
| Geschrieben von Martin | |
| Dienstag, 3. Juli 2007 | |
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Die Kindersterblichkeitsrate ist ein internationaler Massstab, der u.a. die Lebensqualität eines Landes angibt und ist von solch tragender Bedeutung, dass die UNO sie auf die Liste der 8 wichtigsten Ziele des neuen Milleniums setzte. Das Ziel der UNO ist es die Kindersterblichkeitsrate bis 2015 um 2/3 zu verringern. Die Rate in Uruguay sinkt weiter und erreichte 2006 die niedrigste Quote in der Geschichte des Landes. Gemäss den Aussagen des Gesundheitsministeriums nähert sich Uruguay einer einstelligen Quote. Die Gründe dafür liegen vor allem bei den Neugeborenen bis zum ersten Monat. Hier hat man die Schwangerschaftkontrolle und die Entbindungsvoraussetzungen wesentlich verbessert. Die Zahlen sind seit Jahren rückläufig. Laut Statistik lag die Kindersterblichkeitsrate vor 2004 noch bei 13,2 pro 1000 Geburten, 2005 gab der Index 12,7 pro 1000 an und im vergangenen Jahr erreichte man 10,7 pro 1000. In 497 Fällen konnte die Todesursache nicht eindeutig festgestellt werden, wobei 26 % der Fälle auf plötzlichen Kindstod und 24 % zu angeborenen Geburtsfehlern zurückzuführen sind. Im ersten Lebensjahr treten besonders Atemweg- und Lungenbeschwerden, wie Lungenentzündung hervor. Auch die Wirtschaftskrise 2002 beeinträchtigte die Zahlen der Geburten. Im Jahr 2002 gab es 52 000 Geburten, eine Zahl, die sich bis 2005 auf 47 334 Geburten reduzierte. Das ist fast die gleiche Menge wie im Vorjahr. Im Landesinnern gibt es immer weniger Geburten, was auf die Überalterung der Landbevölkerung zuruckzuführen ist. Trotzdem muss man die Zahlen mit Vorsicht geniessen, denn wenn z.B. bei einem Verkehrsunfall in einem Departement wie Flores, welches eine geringe Bevölkerungsdichte hat, 4-5 Kinder bei einem Unfall sterben, wie es vor kurzem passiert ist, so bringt das die ganzen Statistiken durcheinander.
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. März 2008 ) |