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Auswandern nach Uruguay

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Reisezeit: Punta del Este investiert in ein grösseres Polizeiaufgebot zum Schutz der Touristen

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Dienstag, 11. September 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008
Für die kommende Saison investieren die Behörden von Maldonado ca. 400 000 Dollar für ein Polizeiaufgebot, das vorrangig in den Touristengebieten zum Einsatz kommen wird. Das Vorhaben wurde bei einem Treffen beschlossen an dem der Landrat, Abgeordnete des Tourismusministeriums und örtlich ansässige Unternehmer anwesend waren. (Auszug: El País) Im Januar und Februar 2007 wird die Verwaltung 10 600 000 Pesos zur Verfügung stellen, was den Behörden erlaubt, den Polizeieinheiten 55 Pesos/Stunde pro Kopf zu zahlen (etwas weniger als 2 Euro). In einem Abkommen vom 28. Dezember 2006, das vom Innenministerium zusammen mit dem Touristenministerium und dem Landrat erarbeitet wurde, steht vordergründig der Schutz und die Sicherheit der Touristen.

Durch die Zusammenlegung der örtlichen Polizei mit der Touristenpolizei verspricht man sich eine Verbesserung in der Zusammenarbeit im Hinblick auf eine Prevention und den Rückgang der Kriminalitätsrate in Punta del Este, sowie in anderen Reisezielen des Departements. Etwa 60 Polizeieinheiten werden entlang den Küsten verteilt, wobei jede ihren speziellen Einsatzbereich hat. Vor Beginn der Saison werden noch zusätzliche Kurse für die Einheiten angeboten, die den Polizisten den Umgang mit den Touristen erleichtern sollen.

Momentan zählt das lokale Polizeiaufgebot 1 000 Mann, wovon 250 in der Verwaltung tätig sind. Das Ziel der Verantwortlichen ist eine Verbesserung in der Koordination und der Mobilität der Einheiten, um so die täglichen Aktivitäten des Badeortes besser kontrollieren zu können.

Erhöht wurde auch die Reiterstaffel mit dem dazugehörigen Bedarf an Veterinären und dergleichen.

Die Sicherheitsmassnahmen starten Anfang Dezember und werden mit dem Eintreffen der Touristen zunehmend gesteigert.

Allerdings hat die Polizeibehörde in Maldonado mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Informationquellen zufolge hat man den jährlich zur Verfügung stehenden Gesamtetat schon in den ersten sieben Monaten des Jahres aufgebraucht. Viele Probleme wird es daher in der Beseitigung der technischen Mängel des Fuhrparks geben.



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