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Auswandern nach Uruguay

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Regenmangel schafft Probleme im Agrarsektor

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Samstag, 15. Dezember 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008

Der nun schon seit geraumer Zeit fehlende Regen im gesamten Landesbereich bereitet vor allem im Gemüseanbau, in der Milchwirtschaft und in der Viehzucht grosse Probleme. (Auszug: Uruguay escribe)

Sicher ist, dass die Sommer in Uruguay trocken und heiss sind, wenn sie dann aber noch von dem Klimaphänomen “La Niña” begleitet werden, dann kann das schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. Der Anbau von Gemüse teilt sich in zwei Teile und zwar in die Anbausorten, die früher gesät werden (Soja, Sonnenblumen, Mais) und die Gemüsesorten, die zu einem späteren Zeitpunkt, um die Weihnachtszeit, gesät werden. Bei den ersteren gab es bisher keine ernsthafteren Probleme, doch für das Gemüse, das zum jetzigen Zeitpunkt gesät werden soll sieht es derzeit schlecht aus. Momentan liegt die durchschnittlich gefallene Regenmenge in der Region entlang des Río Uruguay, eines der Hauptanbaugebiete, nur bei 10mm - 15mm.

Soja z. B. wird um den 20. Oktober ausgesät und auch bei diesem Getreide zeigen sich wegen des Feuchtigkeitsmangels, trotz dass es in der ersten Periode gesät wurde, negative Auswirkungen.
Auch in der Viehwirtschaft gibt es durch das Ausbleiben des Regens Probleme, denn die Gräser vertrocknen oder werden von der Sonne verbrannt, ein Prozess, der jedes Jahr in grösseren Dimensionen wahrgenommen wird.
Die Schafzüchter kaufen normalerweise im Dezember und Januar ihren neuen Viehbestand. Das ist die beste Jahreszeit, um später gewichtiges Schlachtvieh zu verkaufen, doch momentan ist man wegen des Wassermangels kaum in der Lage grosse Viehbestände zu unterhalten.
Derzeit beträgt die bestellte Erde ca. 180 000 ha und man hofft in diesem Jahr eine Ernte von mehr als 1 Million Tonnen einbringen zu können. 



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