| Polizei untersucht illegalen Handel mit artbedrohten Tieren in Treinta y Tres |
| Geschrieben von Martin | |
| Samstag, 10. November 2007 | |
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Nach der Beschlagnahmung von 60 Schildkröten und 7 Schlangen in Treinta y Tres, die sich auf dem Transport nach Montevideo befanden, kommt man dem Verdacht immer näher ein dichtes und rentables Netzwerk, das sich auf den illegalen Tierhandel spezialisiert hat, aufgedeckt zu haben, dies zumindest sagen die Verantwortlichen des Ministeriums für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, bei der Übergabe der Tiere durch die Polizei. (Auszug: El País)
Bevorzugte Jagdgründe für die Schmuggler sind die Gebiete um den Arroyo Grande, wo zwischen November und Dezember tausende dieser Schildkröten ausschlüpfen. Drei dieser Arten sind vom Aussterben stark bedroht. Die Gattung “de canaleta”, so die volkstümliche Bezeichnung, bringt auf dem nordamerikanischen und europäischen Markt zwischen 80 $ und 100 $. Man schätzt aber jetzt nach der Aufdeckung des Netzwerkes, dass wahrscheinlich auch seltene Raubvögel ausser Landes gerbracht wurden, die einen Schwarzmarktwert von 2.000 $ haben.
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 14. April 2008 ) |