Kreuzfahrtschiff kentert in der Nähe der uruguayischen Antarktisstation |
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Geschrieben von Martin
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Erstellt: Samstag, 24. November 2007 |
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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008 |
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Nach der Kollision mit einem Eisberg mussten 154 Passagiere des Kreuzers “Explorer” aus den eisigen Gewässern vor der südargentinischen Küste gerettet werden.(Auszug:EFE)
100 Passagiere und 54 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert, als die Explorer in der Nähe der Südschettlandinseln, ca. 200 km vor der uruguayischen Antarktisstation mit einem Eisberg kollidierte.
Der Leiter der uruguayischen Forschungsstation “Artigas” erklärt in einem Interview, dass das Boot in der Nacht mit einem Eisberg zusammengestossen sei , woraufhin Wasser in das Schiff eindrang, was zur Evakuation der Besatzung führte.
In der besagten Unglückszone waren zu dem Zeitpunkt mehrere Touristenschiffe unterwegs, die zusammen mit chilenischen Eisbrechern die Opfer bergen konnten. Laut Informationen wurden alle Passagiere gerettet.
Der Chef erklärte weiter, dass die uruguayische Forschungsstationsbesatzung keine Möglichkeiten hatte in die Rettungsaktion mit einzugreifen, da zu diesem Zeitpunkt kein Schiff in dem Gebiet operierte. Man erklärte sich jedoch bereit jede mögliche Hilfeleistung zu gewähren. Die Verantwortlichen der Station haben sich mit der Hafenmeisterei von Puerto Fides in Kontakt gesetzt, um die geretteten Passagiere in der Forschungsstation aufzunehmen. Doch nach letzten Informationen wurden die Geretteten auf eine der Militärbasen gebracht.
Der haverierte Kreuzer indessen wird wohl seinen endgültigen Liegeplatz in den tiefen Gewässern des Meeres gefunden haben. Zu weit und zu kompliziert wäre eine Bergungsaktion.
Warum es zu der Kollision mit dem Eisberg kam ist indessen noch unklar, denn die Wetterlage war für die Jahreszeit gut und das Boot war für Kontakte mit Eis konstruiert.
Der Buchungspreis für eine Reise mit der Explorer in die arktischen Gewässer lag im Schnitt bei 6.000 Euro.
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