Berlin: Dienstag 22.05.12 16:30 | Montevideo: martes 22.05.12 11:30 |
Ihre Nachricht an uns
|
RSS
Christina Kirchner und Uruguay: Neue Hoffnung für die bilateralen Beziehungen? |
| Geschrieben von Martin | |
| Erstellt: Dienstag, 30. Oktober 2007 | |
| Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008 | |
|
Nach einhelliger Ansicht von Experten wird es voraussichtlich keine grossen Änderungen in den bilateralen Beziehungen zwischen Uruguay und Argentinien geben. Die Fachleute sind vorsichtig aber stimmen darin überein, dass sich das gespannte Verhältnis zwischen den beiden Ländern etwas lockern könnte. Trotzdem bleiben die Befragten, Politologen und Wirtschaftsfachleute, nach ersten Einschätzungen kritisch. Einen ersten Anschein zur Entspannung war das Gespräch von Vázquez mit Frau Kirchner, welches als kurz aber herzlich bezeichnet wurde. Man hofft, dass es beim nächsten Lateinamerikagipfel im Dezember in Chile zu ersten bilateralen Kontakten kommen könnte. Andere Experten wagen aber keine Prognosen und bevorzugen es abzuwarten. Man weiss noch zu wenig und es kam auch nicht zu dem erwarteten Erdrutschsieg von Kirchner, so dass sich jetzt die Chance eines Zweiparteiensysstems eröffnet, in dem auch die Opposition gehört werden muss. Innenpolitisch sieht es derzeit nicht rosig aus in Argentinien. Die Inflation drückt, die komplizierte Finanzsituation bereitet Probleme, die Energieversorgung funktioniert nicht und die sozialen Probleme verlangen immer mehr nach baldigen Lösungen. Auf uruguayischer Seite drückte der Kanzler Gargano seine Hoffnung aus, dass die beiderseitigen Probleme zu lösen sind, indem man einen Dialograum schaffen müsse, der zur Überbrückung der Spannungen führen kann. Frau Kirchner sucht, laut Regierungsquellen, eine definitive Lösung der Probleme, speziell was die Blockaden der Grenzübergänge durch die Umweltaktionisten angeht. Das drückt sie schon dadurch aus, dass ihre erste offizielle Auslandsreise just nach Montevideo geht. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|
|
|