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Adler der Graf Spee im Interessenkonflikt |
| Geschrieben von Martin | |
| Erstellt: Sonntag, 5. August 2007 | |
| Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008 | |
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In einer Regierungssitzung des uruguayischen Parlamentes wollte die Opposition kürzlich erfahren, was weiterhin mit dem Adler der Graf Spee geschehen soll, den eine Privatfirma im Februar 2006 aus den Gewässern des Río de la Plata gehoben hat.( Quelle: La diaria) Das Unternehmen möchte das Stück gerne verkaufen ( geschätzter Wert bis zu 3 Millionen $ ). Die uruguayische Regierung , die 50 %tiger Anteilseigner an dem Fund ist, lehnt das allerdings ab. Das Nazirelikt wiegt knappe 400 kg, ist zwei Meter gross, hat eine Spannweite von 2,80 Meter und wurde ganz aus Bronze gegossenDeutschland ist der eigentliche Eigentümer und wünscht weder einen Verkauf noch eine Ausstellung, sondern bevorzugt es den Adler weiterhin unter der Obhut Uruguays als Leihgabe zu belassen. Gesetzt den Fall, dass das Bergungsunternehmen Einspruch erhebt, habe man nichts dazu zu sagen, verlautet es aus Regierungskreisen. Ein Rechtsbeistand des Unternehmens sagt aus, dass es bezüglich einer Austellung des Adlers in Punta del Este noch keine Fortschritte gegeben hat. Im Moment sind wir dabei eine Regelung mit der Regierung zu erreichen, die über 50 % der Rechte verfügt und dabei ist es nicht von Vorteil über rechtliche Schritte zu reden. Seit Juni des vergangenen Jahres, als das Unternehmen eine Anfrage hinsichtlich des Themas an die Regierung gestellt hat, hat diese sich dazu noch nicht geäussert. Die Graf Spee lief am 21.08.1939 aus Wilhelmshafen aus. In einer Seeschlacht am 13.12.1939 mit zwei britischen und einem neuseeländischen Schiff vor der Küste Uruguays wurde die Graf Spee schwer beschädigt und musste in den Hafen von Montevideo einlaufen. Die damals neutrale Regierung Uruguays gewährte unter britischem Druck dem deutschen Kapitän Hans Langsdorff nur 72 Stunden Liegezeit. Die Zeit war zu kurz für die notwendigen Reparaturen und eine Seeschlacht schien aussichtslos. Entgegen dem Befehl Hitlers liess der Kapitän den Panzerkreuzer in der Mündung des Río de la Plata sprengen und ersparte so seiner Mannschaft den Tod. Zwei Jahre wurde die 1100 Mann starke Besatzung in Uruguay und Argentienen gefangen gehalten. Der Kapitän erschoss sich 3 Tage nach der Versenkung der Graf Spee in Buenos Aires. |
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