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177 Jahrestag des Ausrottungsgemetzels der uruguayischen Charrúaindios
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Geschrieben von Martin   
Freitag, 11. April 2008
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Heute jährt sich zum 177- sten mal der traurige Jahrestag von Salsipuedes. Zum Gedenken an das Abschlachten der Charrúaindios begehen die Mitglieder der  Asociación de Descendientes de la Nación Charrúa einen Feierakt vor der Charrúastatue im Parque Prado in Montevideo. (Auszug: El País) Am 11. April 1831 rief der damalige Präsident, Rivera, die führenden Häuptlinge des  Charrúastammes zu einem folgenschweren Treffen am Arroyo Salsipuedes, einem Zufluss des Río Negro, zusammen. Unter dem Vorwand, dass er die Indios zum Schutz der Grenzen einzusetzen plane, erschienen die Häuptlinge Polidoro, Rondeau, Brown, Juan Pedro und Venado mit ihren gesamten Stammesmitgliedern. Nachdem man die Indianer betrunken gemacht hatte, überfiel ein Heer von 1.200 Mann, unter dem Befehl des Bruders des Präsidenten die Indios. Bei dem Gemetzel wurden 40 Indios getötet und 300 gingen zu Fuss in die Sklaverei nach Montevideo oder wurden als lebende Ausstellungsstücke nach Europa verkauft. 
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. April 2008 )
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