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Schon sechs Gelbfieberopfer in Paraguay
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Geschrieben von Martin   
Dienstag, 19. Februar 2008
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Lange Schlangen bilden sich derzeit vor den örtlichen Impfstationen in Paraguay. Mehr als 200 000 Menschen warten auf eine Impfung gegen das tödliche Gelbfiebervirus. (Auszug: El País)

 

Bis jetzt kostete das Virus schon sechs Menschenleben und in vielen staatlichen Kliniken liegen noch um die 700 Personen mit Verdacht auf Dengue. Die meisten der Opfer stammen aus der Region um die Stadt San Lorenzo (ca. 25 km von Asunción).Laut Angaben der Behörden wurden bisher mehr als 300 000 Personen gegen Gelbfieber geimpft und die Massnahme soll bis zur Ausrottung des Viruses fortgesetzt werden.
Das jüngste Opfer war ein 18 jähriger Mann, der alle typischen Symptome der Krankheit mit sich führte.
Das Virus wird durch den Aedes Aegypti Mosquito (auch Überträger des Denguevirus) in städtischen Regionen übertragen.
Die Symptome sind: Starke Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit. Bei schwererem Verlauf kommt es zur Leberschädigung begleitet von einer Gelbsucht, die mit erbrochenem Blut einhergehen kann. Die Heilungschancen liegen bei etwa 50 %.

Wird die Infektion überstanden so ist man ein Leben lang immun.



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