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Geldwäschenetzwerk mit Wurzeln bis nach Uruguay ausgehoben |
| Geschrieben von Martin | |
| Erstellt: Dienstag, 23. Oktober 2007 | |
| Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008 | |
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Eine kriminelle Organisation, die versuchte durch millionenschwere Transaktionen, einige mit Dimensionen bis zu 555 Millionen Dollar, die grösste brasilianische Bank zu schädigen, wurde vergangene Woche von der Polizei ausgehoben. (Auszug: El País) Die Untersuchungen ergaben, dass mehrere Gruppen die Staatsbank zu ihren Zwecken missbrauchte. Jetzt wurden Konten in den USA, der Schweiz und Uruguay gesperrt. In der sogenannten Operation “Alquimista” verhafteten 150 Polizisten mindestens 20 Personen und führten 26 Hausdurchsuchungen in Sao Paolo, Río de Janeiro, Brasilia und Goiás durch. Nach übereinstimmenden Informationen führte die Gruppe mehrere Schläge gegen die grösste Bank des Landes aus. Als die Gruppe jedoch Millionensummen abheben wollte, gelang ihr das jedoch nicht. Die Untersuchungen wurden eingeleitet, nachdem die Bank auf die Machenschaften der Täter aufmerksam wurde. Die kriminelle Organisation baute auf die Mithilfe einiger hoher Bankangestellten, Beamte in der Steuerverwaltung, einem pensionierten Polizeikommisar, einem hochrangigen Feuerwehrbeamten und einem ehemaligen Abgeordneten des Staates Río de Janeiro. Bei einer Gelegenheit versuchte die Gruppe mehrere Millionen Real abzuheben, die auf ein offenes Konto mit falschem Namen im Landesinneren deponiert werden sollten. Weiterhin ergaben die Untersuchungen, dass eine weitere Gruppe grosse Geldmengen auf ausländische Bankkonten transferierte, und mittels eines dichten Finanznetzwerkes wollte man hohe, nicht deklarierte Beträge nach Brasilien einführen.
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