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Auswandern nach Uruguay

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Drei Nachbeben in Chile, Bachelet in Tocopilla

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Freitag, 16. November 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008
Mehrere Nachbeben liessen die Erde im Norden Chiles gerade in dem Moment erzittern, als die chilenische Präsidentin Bachelet die betroffene Region besuchte, um sich über die Ausmasse der Verwüstungen ein Bild zu machen.
(Auszug: America noticias) Die drei Nachbeben, die im Abstand von 10 Minuten erfolgten, hatten jeweils eine Stärke von 6,2 auf der Richterskala. Die Beben waren besonders heftig in der Hafenstadt Tocopilla, 1600 km von Santiago de Chile, zu verspüren, genau dort wo schon am vergangenen Mittwoch die Erde bebte. Bachelet erklärte: “Es ist gut, dass wir da sind, so können wir die Verhältnisse vor Ort genau mitverfolgen, weil wir  uns in derselben Situation befinden wie die Anwohner“.  Noch kurz vor den Beben erklärte die Präsidentin die Region zum Katastrophengebiet, eine Massnahme, die es den Behörden erlaubt schneller und effektiver zu handeln. Auch in Peru erzitterte gestern die Erde, 4,2 Punkte wurden gemessen, doch grössere Schäden enstanden keine. Es ist genau drei Monate her seit dem schrecklichen Erdbeben, das Pisco und einige andere Städte völlig zerstörte und dabei 595 Menschenleben und 300 Vermisste forderte. Nach dem Desaster lagen 300 000 Häuser in Schutt und Asche. Bachelet kam ca. eine Stunde vor dem ersten Nachbeben in die Region. Im Schlepptau brachte sie Notzelte, Medikamente, Decken usw. Einer der ersten Besuche führte sie in das örtliche Krankenhaus, das nahezu komplett zerstört wurde und neu aufgebaut werden muss. Danach ging es weiter ins Stadtzentrum, wo man den Eindruck hat, dass es ausser ein paar dutzend Häusern, die zerstört wurden sonst keine grösseren Schäden gab. Doch die Anwohner sprechen vom “Äusseren Schein“, denn innerhalb der Häuser sei alles zerstört, auch sei das Mauerwerk der meisten Häuser so mitgenommen, dass sie abgerissen werden müssen. Mittlerweile tauchen die Geschäftemacher in den betroffenen Orten auf. Der Brotpreis stieg um 22%, eine Flasche Wasser, die sonst einen Dollar kostete, kostet  jetzt vier Dollar. Momentan gibt es in Tocopilla weder Licht noch Wasser. Laut Aussagen des Ministeriums sind mehr als 4 000 Wohnungen stark beschädigt und ca. 80% der 24 000 Häuser haben irgendeinen Schaden genommen.
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