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Armut, Unterernährung und kognitives Defizit
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Geschrieben von Martin   
Samstag, 19. Januar 2008
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Um die 230 Millionen Kinder unter fünf Jahren schaffen es nicht ihre maximalen geistigen Fahigkeiten, auf Grund mangelnder Ernährung, zu entwickeln. Dies sind die Untersuchungsergebnisse einer Studie der Zeitschrift The Lancet über die globale infantile Gesundheitssituation.

Nach Abschluss der Untersuchungen steht fest, dass ein Grossteil der betroffenen Kinder in Südasien und einigen weiteren Ländern Afrikas leben. (Indien, China, Nigeria, Bangladesch, Ätiopien, Indonesien, Pakistan, Kongo, Uganda und Tansania)
Die dauerhaften Schäden finden sich in den meisten der Fälle sowohl in Lernstörungen und Lernschwierigkeiten als auch in der erhöhten Fruchtbarkeit der Jugendlichen, die den Armutszyklus weiter erhöht.
Risikofaktoren:
Experten versichern, dass ausser dem Fehlen eines bestimmten psychoemotionalen Umfeldes, welches für die Entwicklung der kognitiven Aktivitäten unerlässlich ist, die unzureichende Nahrungsaufnahme, bei der es vor allem an Jod und Eisen mangelt, für die Probleme verantwortlich ist.
Weitere Risikofaktoren sind u. a. die Mutterschaftsdepression, die dauerhafte Konfrontation mit Giftstoffen wie Blei und Arsen, sowie einigen Krankheiten wie Aids und Malaria.



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