| Intoleranz der Umweltschützer im Streit um das Zellulosewerk Botnia |
| Geschrieben von Martin | |
| Sonntag, 12. August 2007 | |
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Vor kurzem wurde ein argentinischer Ingenieur und Mitbürger der Stadt übelst beschimpft. Nachdem der ehemalige Mitstreiter der Umweltschutzgruppe “Gualeguaychú” die Zellulosewerke in Finnland kennengelernte hatte, wechselte der Mann die Fronten und wurde darauf hin von seinen vorherigen Gefährten als “ Verräter ” und “ korrupt ” bezeichnet. Der neueste Fall geht noch weiter darüber hinaus. Ein vormals gegen die Errichtung des Werkes eingestellter Mitstreiter der Gruppe wagte es an einem binationalen Grillfest in Las Cañas teilzunehmen. Daraufhinerhielt er zunächst anonyme Anrufe, dann wurde sein Haus mit Schimpftiraden beschmiert, danach gingen die Übergriffe soweit, dass der Mann sich gezwungen sah seine Familienangehörigen aus der Stadt zu bringen. Erst bat der Mann um Polizeischutz, aber trotz einer andauernden Polizeiuntersuchung gingen die Schmierereien weiter. “Verräter sie haben dich gekauft” oder “korrupt” sind noch die harmloseren Sprüche. "Die Fensterläden können wir sowieso nicht aufmachen, sonst werfen sie uns alle Scheiben ein. Ich lasse alle Schmierereien an den Wänden, damit die Leute die Intoleranz der Umweltschützer sehen. Es besteht hier das seltsame Konzept, dass wir alle einer Gruppe angehören müssen“, sagt der Mann aus. Der Landrat von Río Negro in Uruguay bedauert, dass der Gouverneur von Entre Ríos in Argentinien den Vorschlag eines Zusammentreffens mit dem Ziel eine beiderseitige Einigung zu finden, abgelehnt hat
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. März 2008 ) |