Argentinien nimmt seine Uranproduktion wieder auf |
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Geschrieben von Martin
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Erstellt: Dienstag, 28. August 2007 |
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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008 |
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Argentinien will wieder Uran produzieren, um seine Nuklearanlagen zu versorgen. Vor 10 Jahren wurden die Aktivitäten gestoppt, mit dem Ziel das Erz zu importieren. (Auszug: Clarin)
“Wir nehmen die Uranproduktion in einer Mine in Salta (Don Otto) wieder auf, die noch über Reserven von ca 1000 t verfügt”, verkündet der Chef der nationalen Urankomission (CENA).
Im Jahr 1998 verkündete der damalige Präsident Carlos Menem den Stop des Uranabbaus, zu einem Zeitpunkt als der Preis für Uran auf dem Weltmarkt bei 25 $/kg lag, und man es vorzog das Mineral zu importieren. Derzeit allerdings liegt der Marktpreis bei 300 $/kg und Argentinien benötigt 45 Millionen $, um die Versorgung der Nuklearanlagen zu sichern.
Die Reaktivierung der Uranproduktion bedeutet eine grosse Devisenersparnis. Das Land braucht momentan jährlich ungefähr 150 t Uran, aber mit dem geplanten Nuklearerweiterungsprogramm rechnet man schon in Kürze mit einem Bedarf von 500– 600 t jährlich. Präsident Kirchner verkündete im vergangenen Jahr die Bereitstellung von 3,5 Milliarden $ zur Fertigstellung der dritten Atomanlage und den Bau einer vierten Anlage.
Argentinien hat seit 1974 zwei Anlagen in Betrieb, Atucha 1 in der Provinz Buenos Aires und eine weitere in der Provinz Córdoba. Die dritte Anlage ist seit 1981 im Bau.
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