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Uruguay laut Readers Digest “Grünstes Land” des Kontinents (Platz 9 weltweit) |
| Geschrieben von Martin | |
| Erstellt: Mittwoch, 26. September 2007 | |
| Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2009 | |
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Finnland Nummer eins, Argentinien auf Platz 27. Uruguay ist unter den 10 “grünsten Ländern der Erde” und nach Einschätzung von Readers Digest sehr um seine Umwelt und das Wohlergehen seiner Bevölkerung besorgt. (Auszug: El País) Trotz der Umweltblokaden am Río Uruguay gegen das Zellulosewerk Botnia wird die Besorgnis um die einheimische Umwelt durchaus positiv bewertet. Uruguay ist das einzige nichteuropäische Land, dass in der Liste unter den ersten zehn zu finden ist. Die Hitliste wird angeführt von Finnland, Island und Norwegen. 141 Länder wurden bei der Untersuchung ausgewertet. Der Index wurde 2005 von den Universitäten Yale, Columbia und dem Weltwirtschaftforum ausgearbeitet. Zur gleichen Zeit wurde eine Liste der ”am lebenswertesten Städte” erstellt. Die Spitze der 72 weltweit untersuchten Grossstädte führen dabei wieder zwei skandinavische Metropolen an. Stockholm und Oslo auf eins und zwei dahinter folgen dann München und Paris. Die Megastädte Asiens Bombay, Shanghai und Peking belegen nur die hinteren Positionen. Argentinien nimmt Position 27, noch hinter den Industrienationen Deutschland, USA, Frankreich, Italien, Japan und Grossbritanien, ein. Venezuela, einst auf den vorderen Rängen zu finden, belegt nur noch Platz 68. Argelia auf dem afrikanischen Kontinent führt dort die Liste an (Position 72 weltweit) am Schluss der Liste finden sich Staaten wie Niger, Sierra Leone, Burkina Faso, Chad und Ägypten. Zu den Untersuchungskriterien gehörten u. a. Luft- und Wasserqualität, Biodiversivität, Treibhausgasausstoss, aber auch soziale Aspekte wie das Bruttoinlandsprodukt, Erziehung, Arbeit und Lebenserwartung wurden berücksichtigt. Um die Städte zu qualifizieren griff man dabei auf lokale Daten, sowie auf Angaben der Vereinigung der internationalen Transporte zurück. Hierbei wurden u.a. Elemente wie Müllentsorgung, Recycling, Strompreise, Grünflächen untersucht. Die Liste kann unter www.selectionclic.com eingesehen werden. Nach Veröffentlichung der Liste hagelte es aus dem Kanzleramt Kritik an der Arbeit der argentinischen Umweltministerin Romina Picolotti. Argentinien verfüge über keine Umweltpolitik heisst es da, und man müsse sich der Notwendigkeit des Klimawandels anpassen. Laut einer argentinischen Studie ist die Kontamination des Río Riachuelo 4000 mal schlimmer, als die Umweltbelastung durch ein Zellulosewerk. |
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