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Auswandern nach Uruguay

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Polizei untersucht illegalen Handel mit artbedrohten Tieren in Treinta y Tres

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Samstag, 10. November 2007
Letzte Aktualisierung: Montag, 14. April 2008

Nach der Beschlagnahmung von 60 Schildkröten und 7 Schlangen in Treinta y Tres, die sich auf dem Transport nach Montevideo befanden, kommt man dem Verdacht immer näher ein dichtes und rentables Netzwerk, das sich auf den illegalen Tierhandel spezialisiert hat, aufgedeckt zu haben, dies zumindest sagen die Verantwortlichen des Ministeriums für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, bei der Übergabe der Tiere durch die Polizei. (Auszug: El País)

 

morrocoyo.jpgDer Handel verläuft meist ähnlich, man steckt die Tiere in einen Behälter mit etwas Sand, wo sie dann manchmal Monate ohne Wasser verharren. Sie überleben deshalb, weil sie in einen letargischen Zustand verfallen und sich von den Eiresten, die sich noch im Bauch befinden, ernähren.

Bevorzugte Jagdgründe für die Schmuggler sind die Gebiete um den Arroyo Grande, wo zwischen November und Dezember tausende dieser Schildkröten ausschlüpfen. Drei dieser Arten sind vom Aussterben stark bedroht.

Die Gattung “de canaleta”, so die volkstümliche Bezeichnung, bringt auf dem nordamerikanischen und europäischen Markt zwischen 80 $ und 100 $.

Man schätzt aber jetzt nach der Aufdeckung des Netzwerkes, dass wahrscheinlich auch seltene Raubvögel ausser Landes gerbracht wurden, die einen Schwarzmarktwert von 2.000 $ haben. 


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