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Auswandern nach Uruguay

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50% mehr Polizei, betroffen Salinas und Parque del Plata

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Mittwoch, 5. Dezember 2007
Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2009
Die Polizeieinheiten werden um 50% erhöht werden, vor allem in den beiden Orten Salinas und Parque del Plata, die laut den Polizeistatistiken die beiden Orte in Canelones sind, die am meisten von kriminellen Straftätern heimgesucht werden. (Auszug: El País)

Die Nachricht wurde 24 Stunden nach der Entlassung des Polizeichefs von Salinas, die geplant war, veröffentlicht. Unabhängig von der Sommersaison, für die eine spezielle Truppenverstärkung ausgearbeitet wurde, werden 30, der zukünftigen 110 Polizistenanwärter der Polizeischule von Canelones auf die beiden Dienststellen verteilt werden. So will man den zunehmenden Überfällen Einhalt gebieten. Ein weiteres Problem für die Verantwortlichen ist das Jugendstrafrecht, das dringend einer Überarbeitung bedarf. Die Anwohner fordern eine Dringlichkeitszusammenkunft mit der Innenministerin Daisy Toumé und ziehen darüber hinaus in Betracht die Interbalnearia für den Verkehr zu sperren, um sich so Gehör zu verschaffen. Die Verantwortlichen der Polizeibehörde planen ein Zusammentreffen mit den örtlichen Händlern und Kaufleuten, um sich aus erster Hand über die Situation zu informieren.
Das Jugendstrafrecht gibt den minderjährigen Tätern ungehindert die Möglichkeit ihrem Treiben nachzugehen. Sind sie einmal verhaftet worden, so gibt ihnen das Gesetz die Möglichkeit, auf Grund ihres Alters, sofort wieder freigelassen zu werden. Die Gesetzeslage bedarf einer dringenden Erneuerung und muss der Situation angepasst werden. In einem speziellen Fall überfiel ein 15jähriger hintereinander drei Läden in Paso Carrasco mit einer abgesägten Schrotflinte, bevor er gefasst werden konnte, und danach wieder auf freien Fuss gesetzt werden musste. Ein Problem für die Unsicherheit in den beiden Orten  ist eine schleichende Migration der Täter von Montevideo weg in die Balnearios. Es hat sich eine regelrechte Subkultur entwickelt. Auch Solymar Norte ist stark davon betroffen, es kam dort zu einer richtigen Invasion von bekannten Straftätern aus Montevideo. Drogendealer und Diebe überqueren die Avenida, um in die südlichen Viertel zu gelangen und sie auszurauben. Die Innenministerin gibt zu, dass die Situation ausser Kontrolle zu geraten scheint und gibt bekannt mehr Polizeipersonal aus anderen Departements nach Canelones zu verlegen, desweiteren ist geplant zusätzliche 200 neue Polizeiposten zu besetzen. Der Polizeichef von Canelones allerdings beteuert, dass ihm mindestens 1200 Mann fehlen.


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