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Auswandern nach Uruguay

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Nicht nur Dengue jetzt kommt auch noch das West Nil Virus nach Lateinamerika

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Samstag, 6. Oktober 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008
Das Virus wird durch einen Moskitostich übertragen und greift das zentrale Nervensystem an. Das Virus ist schwer zu diagnostizieren, da es atypisch ist und  in schweren Fällen zum Tode führen kann.

In den USA, Afrika und einigen europäischen Ländern kam es schon zu Epidemien. Jetzt scheint das Virus in Argentinien Fuss gefasst zu haben. (Auszug: Noticias Americanas)

In Lateinamerika wurde das Virus schon mehrmals aufgespürt, allerdings nur bei Tieren, doch ist es durchaus möglich, dass er schon auf den Menschen übertragen wurde, versichern Spezialisten.

Bei einem Kongress von Bluttransfusionsspezialisten im Hilton Hotel in Buenos Aires wurde festgestellt, dass der Erreger durch migrierende infizierte Vögel sich ausbreitet.

Auf dem gleichen Kongress wurde in einer Konferenz mit dem Titel “Der West Nil Virus und seine Transfusion” die Gefahr hervorgehoben, die bei einer unkontrollierten Bluttransfusion entstehen könnte.

Das Problem dabei ist, dass sich die betroffene Person durchaus wohlfühlt und zum Blutspenden geht, obwohl sie infiziert ist. Das kann allerdings fatale Folgen haben, vor allem für älteren und schwächeren Personen.

Nur ein Fünftel der Symptome (Fieber, Kopfschmerzen usw.) tauchen erst nach der zweiwöchigen Inkubationszeit auf.

Die Krankheit befällt in erster Linie Pferde und wurde das erstmals vor 70 Jahren in Uganda am Nil entdeckt. Sie breitete sich schnell nach Israel, Indien, Europa und den USA aus, wo seit der Einschleppung im Jahr 1999 bisher mehr als 10 000 Personen betroffen wurden.

Die Vögel dienen dabei als Zwischenwirte und die Epidemien befallen jeweils eine Region für ca. zwei Jahre, verschwinden dann, bevor sie erneut auftauchen. Die Dunkelziffer der Infizierten liegt wahrscheinlich ziemlich hoch, da auf einen entdeckten Fall ungefähr 35 unentdeckte Fälle kommen.

Es werden jetzt Vorbeugungsmassnahmen getroffen, die sich danach richten tote Vögel zu lokalisieren, die als mögliche Überträger in Betracht kommen und sie zu eliminieren.

Trotzdem ist der Dengueerreger viel schwieriger zu bekämpfen. Hauptgrund dafür ist, dass der Moskito, der den Nilviruserreger überträgt, zuerst ein infiziertes Tier gestochen haben muss, der Denguemoskito nicht.


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