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Auswandern nach Uruguay

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Galápagossinseln bedroht Intensivbehandlung gefordert

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Donnerstag, 13. September 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008
Die Galápagosinseln vor Ecuador, seit 1978 zum Weltkulturerbe gehörend, sind stark bedroht.

Überbevölkerung, Tourismus und Tiere die der Mensch eingeführt hat bedrohen ernsthaft das zerbrechliche Ökosystem. Das Archipel das ca.1000 km vor der Küste Ecuadors liegt wurde von der Regierung zum Notfallgebiet erklärt, die damit gleichzeitig Einschränkungen für den Flugverkehr, das Tourismusaufkommen, sowie die Aufenthaltsgenehmigungen auf den Inseln erlassen hat. (Auszug: Terra actualidad)

Die UNESCO und die UCN setzten derweil die Inseln auf die rote Liste der bedrohten Weltkulturerben.

“Wir sind noch zu keinen Schlussfolgerungen gekommen, aber es ist kein Geheimnis, dass wir um die Inseln besorgt sind. Seit Jahren hat man über die Probleme gesprochen und obwohl es schon einige Ansätze gab, gibt es noch vieles zu tun”, so die Aussagen von Robert Hostede, Bezirksdirektor von UCN.

Die Lage hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt, vor allem bedingt durch Pflanzen und Schiffe, die fremdartige Insekten mitbringen die die einzigartige Flora und Fauna des 8000 Quadratkilometer grossen Archipels schädigen.

Studien beweisen, dass 60 % der 1880 einheimischen Pflanzen bedroht sind. Es wurden im Laufe der Zeit 490 fremdartige Insektenarten und 53 Wirbeltierspezien eingeführt.

Auf und um das Archipel leben einzigartige Tiergattungen wie z.B. einige Haiarten oder die Riesenschildkröten, die auch die Namensvettern der Inseln sind. Verschiedene Finkenarten sind nur hier zu finden, wie auch die artenreiche Insektenpopulation und die Baumartenvielfalt.

Bedroht sind besonders die Haiarten (Fischfang) und die Seegurken. Experten schätzen die Lage als dennoch nicht aussichtslos ein, denn mit einer Sofortaktion könnte man der Situation in den nächsten 50 Jahren noch Herr werden.

Dazu wird gefordert, dass der Zugang zu dem Archipel nur noch an einer Stelle möglich ist, ferner soll nur noch ein Hubschrauberlandeplatz genehmigt werden und es wird verlangt eine Quarantänestation zu errichten. Das grösste Problem stellen nämlich die eingeführten Hauskatzen, Esel, Hunde und Ziegen dar.

Seit drei Jahren macht man schon zu Land und aus der Luft Jagd auf die Ziegen, die die Weidegründe der Schildkröten zerstören. Allein auf der Halbinsel Isabela wurden zwischen 2004 und 2006 mehr als 80 000 Ziegen abgeschossen, was 3,2 Millionen Dollar kostete.

Der Mensch war, in diesem Fall durch das Einführen der Haustiere, wie so oft das Problem für die Natur.


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