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Auswandern nach Uruguay

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Greenpeace, Zellulosewerk Botnia und Kirchner

Geschrieben von Martin   
Erstellt: Mittwoch, 3. Oktober 2007
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 5. März 2008

“Alle gegen das Zellulosewerk”, das half nicht, um Botnia zu stoppen. “Kirchner benutzte den Slogan, um die Wahlen nicht zu gefährden, sicher ist aber, dass Botnia noch vor Ende des Jahres mit der Produktion beginnen wird,” erklärte der Hauptverantwortliche von Greenpeace Argentinien, Villalonga und machte damit klar, dass er die Bewohner von Entre Río belogen hat. (Auszug: Montevideo Portal)

Villalonga versichert, dass die Regierung eine Demagogie im Kampf gegen Botnia betrieb, muss aber jetzt zugeben, dass der Produktionsstart unausweichlich geworden ist. Kirchner weiss, dass Botnia noch vor Ablauf anfangen wird zu produzieren, das einzige was ihn noch interessiert ist die Wahlkampagne seiner Frau Christina nicht zu gefährden.

“Argentinien hätte besser planen müssen und auf Worte Taten folgen lassen müssen. Viele abgedroschene Phrasen wurden benutzt. Wenn die Regierung auf höchster Ebene diskutiert, braucht sie die besseren Argumente, oder sie lässt es lieber gleich bleiben.” Villalonga fügte hinzu: ”Die argentinische Regierung hat sich selbst festgenagelt, indem sie verbreitet hat, dass der Kampf der Menschen in Gualeguaychú ihr Kampf sei. Jetzt sieht man was dabei herauskommt und was passiert, wenn man so ein ernstes Thema demagogisch angeht und improvisiert. Das Problem ist, dass der berechtigte Protest der Bürger in Gualeguaychú sich in eine staatspolitische Affäre umgewandelt hat und die Regierung wie ein Anwohner daher redet, aber das ist eine Lüge. Das ist mittlerweile allen klar geworden. Die Spruchbänder richten sich nun gegen Kirchner, aber der verbreitet weiter Floskeln. Kirchner hat mit den Uruguayos verhandelt, damit die das Werk nicht früher eröffnen und somit die Wahlkampagne seiner Frau gefährden”, so die Aussagen von Villalonga, “niemand dachte dabei an Gualeguaychú".


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