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Geschrieben von Manfred Burger
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Am Wochenende fand in Montevideo eines der Hauptereignisse des uruguayischen Karnevals statt: das "Desfile de las Llamadas" (die "Parade der Rufe").
Wegen der großen Anzahl der teilnehmenden Gruppierungen (43 Comparsas) wurde die Veranstaltung wie schon letztes Jahr auf zwei Tage verteilt, Donnerstag und Samstag. Der Freitag fiel wegen Wetterproblemen aus...
Hier einige Bilder von dem karnevalesken Happening.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die Uruguayer sind recht einfach gestrickt (nicht negativ gemeint!) und haben
keine 'exotischen' Freizeitinteressen. Wochenenden und ihre sonstige
freie Zeit verbringen sie gerne im Kreis der Familie, die hier noch
einen hohen Stellenwert hat, oder auch mit Freunden, und/oder sie unternehmen
etwas mit ihren Kindern.
Foto: Uruguayische Freizeitgestaltung: Gemeinsames Mate-Trinken im Park.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Gestern Abend sang der spanische Liedermacher Joaquín Sabina im ausverkauften Centenario-Stadion von Montevideo.
Dem deutschsprachigen Publikum dürfte der 'spanische Bob Dylan' wegen der Sprachbarriere nur wenig bekannt sein. Das ist ein echtes Defizit - und ein Grund mehr Spanisch zu lernen.
Foto: Joaquín Sabina (* 1949) am 2. Februar 2010 während seines Konzerts im vollbesetzten Montevideaner "Estadio Centenario".
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Geschrieben von Manfred Burger
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Gestern, am 2. Februar, war hier in Uruguay wieder der Tag der Meeresgöttin Yemanjá, der wichtigsten weiblichen Gottheit der Umbanda-Religion.
Begangen wurde dieser Tag auch in den Nachbarländern, vor allem in Brasilien und Argentinien.
Foto: Anhänger der Umbanda-Religion tragen ein geschmücktes Schiffchen mit Opfergaben in den Río de la Plata, gefolgt von Priestern dieser Religion. Ort: Playa Ramírez, Montevideo, Uruguay.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Angesichts der Tatsache, daß keiner der beiden von unterschiedlichen Frente-Amplio-Sektoren vorgeschlagenen Kanditaten für das Erste Bürgermeisteramt von Montevideo das nötige Quorum einer Zweidrittelmehrheit des Parteiplenums des Frente Amplio von Montevideo auf sich vereinigen konnte, tauchte diese Woche der Name einer Kompromißkandidatin in der Diskussion auf: Ana Olivera vom Partido Comunista.
Am Freitag wurde sie bei nur zwei Enthaltungen zur Einheitskandidatin des Regierungsbündnisses gewählt (s. El País v. 30. 1. 2010). Damit ist sie die erste Frau, die in Uruguay als aussichtsreiche Spitzenkandidatin bei wichtigen Wahlen antritt.
Foto: Ana Olivera (Partido Comunista), Einheitskandidatin des Frente Amplio für das Erste Bürgermeisteramt von Montevideo.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Gestern fiel der offizielle Startschuß für den uruguayischen Karneval 2010 mit der traditionellen "Auftaktparade" ("Desfile Inaugural") auf der Avenida des 18. Juli in Montevideo.
Viel Rhythmus, viel Freude, viel Haut und viele Farben charakterisierten die Szenerie. Die ganze Stadt war auf den Beinen. Ab 70 Pesos (2,30 Euro) konnte man einen Sitzplatz bekommen. 'Logenplätze' gab es für 800 Pesos (knapp 30 Euro). Zehntausende säumten die Straße.
Beflügelnd wirkte auch, daß Montevideo zum zweiten Mal in Folge zur Karnevals-Hauptstadt Iberoamerikas erkoren und die den hiesigen Karneval bestimmende Tanzpantomime "Candombe" von der UNESCO zum "Immateriellen Kulturerbe der Menschheit" erklärt worden war (s. El Observador v. 28. 1. 2010). (Der Tango war schon früher zum Kulturerbe der Menscheit erhoben worden.)
Bild: Heiße Rhythmen und überbordende Lebensfreude sind registrierte Markenzeichen des uruguayischen Karnevals.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Nachdem er monatelang in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa gelebt hatte, durfte der geschaßte Ex-Präsident von Honduras, José Manuel "Mel" Zelaya Rosales, heute mit seiner Familie Honduras verlassen.
Foto: Der per Staatsstreich abgesetzte honduranische Ex-Präsident, José Manuel Zelaya (rechts), bei seiner Ankunft in Santo Domingo, zusammen mit Leonel Fernández, dem Regierungschef der Dominikanischen Republik (Mitte).
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Geschrieben von Manfred Burger
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Eine repräsentative Umfrage unter den ca. 450 Profifußballern der
uruguayischen A-Liga (entspricht der Bundesliga) brachte es an den Tag:
Nirgendwo auf dem amerikanischen Kontinent verdienen Fußballprofis so
wenig wie im Land der Celeste (= uruguayische Nationalflagge). Nur
20.000 Pesos bringen sie im Schnitt pro Monat nach Hause, das sind rund 1.000 US-Dollar.
Foto: uruguayischer Fußballer.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Im Solanas Vacation Club von Punta del Este fand am Samstag der diesjährige Schönheitswettbewerb "Miss Atlántico International" statt. 18 Schönheiten aus 18 Ländern liessen den Catwalk knistern.
Die begehrte Krone holte sich Jessica Guillen aus Venezuela (Foto), aktuelle Titelhalterin von Miss Amazonas und gut platzierte Finalteilnehmerin von Miss Venezuela 2009 und 2010.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die frisch gewählte nationale Regierung von José Mujica hat noch nicht einmal ihr Amt angetreten, da stehen in Uruguay schon die nächsten wichtigen Wahlen in's Haus.
Am 9. Mai 2010 werden die Länderparlamente und Regierungschefs ("Intendentes") der 19 uruguayischen Departamentos in den sog. "Elecciones Municipales" auserkoren.
Foto: Der Ingenieur Daniel Martínez, wahrscheinlicher Kandidat des Frente Amplio für das Amt des Ersten Bürgermeisters (Intendente) von Montevideo.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Uruguay ist ein Land frei von schweren Naturkatastrophen. Hier gibt es keine Erd- oder Seebeben, keine Hurrikane, keine Überschwemmungskatastrophen und keine verheerenden Dürreperioden. Es gibt auch keine Seuchen, weder unter Menschen (keine Malaria-Moskitos!) noch unter Tieren (von vereinzelten Fällen von Maul- und Klauenseuche einmal abgesehen). Als überall BSE-Alarm war, war Uruguay seuchenfrei.
Was es gibt sind hin und wieder schwere Unwetter, ein-, zweimal pro Jahr Stürme mit Spitzen von 140, 160 oder 180 km/h (vor allem der jedes Jahr zu Frühlingsbeginn aus Argentinien herüberziehende "Santa Rosa"), sporadisch kleinere Trockenperioden, die die Landwirtschaft zwar betreffen, aber immer "im Rahmen" bleiben. Und es gibt regelmäßig Überschwemmungen kleineren oder etwas größeren Ausmaßes.
Von diesen handelt dieser Beitrag.
Foto: Der uruguayische Präsident Tabaré Vázquez im April 2007 bei Überschwemmungsopfern in Durazno.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Guter Humor ist immer auch geistreich. Hier etwas zum Nachdenken.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Heute trat im Morgenjournal "Bien Despiertos" des renommierten uruguayischen Fernsehsenders Canal 12 einer der Moderatoren als "Chef Guevara" auf - Ché Guevara als Chefkoch. Der eigentliche Koch der Sendung hatte Geburtstag, und so kam der Ché, um ihm zu helfen.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Für seine neue Regierung ab 1. März 2010 war José Mujica bemüht die kompetentesten und zuverlässigsten Fachleute zu gewinnen.
Viele glauben, daß das neue Kabinett die beste Regierung in der bisherigen Geschichte Uruguays werden wird, noch besser als die des scheidenden Präsidenten Tabaré Vázquez, dessen Politik in der Bevölkerung um die 70% Zustimmung erfährt.
Foto: Der scheidende und der gewählte uruguayische Präsident: Tabaré Vázquez (links) und José 'Pepe' Mujica (rechts), beide Frente Amplio.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Im Folgenden ein paar Beispiele uruguayischen Humors. Wer keine deftigen Witze mag, sollte bitte nicht weiterlesen :)
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Geschrieben von Manfred Burger
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Am 11. und 12. Dezember 2009 fand die 7. Ausgabe der uruguayischen Teletón statt. Ziel des 24stündigen TV-Marathons: Spendengelder für ein geplantes pädiatrisches Rehabilitationszentrum in Fray Bentos zu sammeln.
Die selbst gesteckte Zielmarke von 30 Mio. Pesos wurde dabei weit übertroffen. Am Ende der Sendung waren von uruguayischen Bürger/innen und Firmen fast 70 Mio. Pesos gespendet worden, rund 2.333.000 Euro - ein neuer Rekord in der Teletón-Geschichte.
Foto: Victoria Rodríguez, Hauptmoderatorin und "Gesicht" der uruguayischen Teletón.
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Geschrieben von Ralph
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Liebe Leser,
ich glaube, dass ich müde bin, diese Site weiterhin zu
betreiben.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Nach dem vorläufigen Endergebnis von 20.25 Uhr der zweiten Runde der uruguayischen Präsidentschaftswahlen hat sich José "Pepe" Mujica (Frente Amplio) mit 51,5% der Stimmen klar gegen seinen Kontrahenten Luis Alberto Lacalle (Partido Nacional / Blancos) durchgesetzt, für den 44,4% der Stimmen abgegeben wurden.
Der Rest sind Enthaltungen oder ungültige Stimmen.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Am heutigen Sonntag finden nicht nur Wahlen in Uruguay statt, sondern auch in Honduras.
Während der Urnengang in Uruguay "frei und allgemein" ist, sind die Wahlen in Honduras aller Wahrscheinlichkeit nach getürkt. Viele lateinamerikanische Regierungen haben schon angekündigt, daß sie die honduranischen 'Wahl'ergebnisse nicht anerkennen werden. Die Regierungen der Nordhemisphäre täten gut daran, Selbiges zu tun.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Der brasilianische Regierungsschef hat heute, wenige Tage vor der entscheidenden Präsidentschaftswahlrunde in Uruguay, durch einen seiner Sprecher seine Vorliebe für eine weitere Frente-Amplio-Regierung in Uruguay von 2010 bis 2015 verlauten lassen.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die Wirtschaftspolitik ist fundamental für die Entwicklung und
Geschicke eines jeden Landes bzw. Volkes und zweifellos einer der
wichtigsten Politikbereiche, wenn nicht DER wichtigste überhaupt.
Hier der zweite Teil unserer Serie über die Politik der Regierung Vázquez in Uruguay von 2005 bis 2010.
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Geschrieben von Manfred Burger
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In seiner auslaufenden ersten Regierungsperiode hat der Frente Amplio unter der Präsidentschaft von Tabaré Vázquez Uruguay auf vielen Ebenen modernisiert und sich erstmals in der Geschichte des Landes um ALLE sozialen Schichten gekümmert. Wenn die Leute dieses Jahr wieder Frente Amplio wählen, wissen sie warum.
In dieser Artikelserie soll ein kurzer Überblick über einige durchgeführte Maßnahmen und Reformen seit März 2005 gegeben werden, der natürlich nur unvollständig bleiben kann. Fünf intensive Jahre sind eine lange Zeit...
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Geschrieben von Manfred Burger
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Der neue Präsident, Tabaré Vázquez, und die ihn stützenden politischen Parteien des Frente Amplio hatten vor den Wahlen einen Wandel der Politik "bis in die Wurzeln", hin zum Sozialen angekündigt. Und sie halten Wort: Während in Europa der Sozialstaat abgebaut wird, wird er hier wieder neu errichtet. Nach über anderthalb Jahrhunderten Politik für die Besitzenden wird nun in Uruguay auch Politik für die Bedürftigen gemacht.
Foto: PANES-Helfer in Uruguay: Voller Idealismus, mit Plakette an der Brust, per Pedes zur nächsten Armensiedlung. Die Einschreibeformulare für das nationale Nothilfeprogramm werden im Karton mitgeschleppt.
(Dieser Beitrag erschien am 14. 6. 2005 auf UrugayInfo.com.)
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Geschrieben von Manfred Burger
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Das Publikum im komplett ausverkauften Stadion "Centenario" in Montevideo raste schon, bevor der Ball überhaupt zum ersten Mal getreten worden war. Feuerwerkskörper stiegen in die Luft, bekannte Schlachtrufe wurden skandiert. Das Spiel gegen Costa Rica war spätestens seit Sonnenaufgang DAS Tagesthema in ganz Uruguay.
Die Partie wurde von ALLEN Fernsehkanälen live übertragen, und natürlich auch im Internet. Sportreporter äußerten Kommentare wie es gebe keinen einzigen Uruguayer, der dieses Spiel nicht anschauen würde, und grüßten so nebenbei auch die im Ausland lebenden -und selbstverständlich ebenfalls zusehenden- Landsleute.
Vor solch einer Kulisse wirkten die Kicker aus Zentralamerika wie Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die 20jährige Studentin Geisy Arruda wurde von ihrer Uni im brasilianischen Bundesstaat São Paulo suspendiert, nicht weil sie heimlich Bomben bastelte oder die Professoren beschimpfte, sondern weil sie in einem pinkfarbenen Minikleid zur Vorlesung erschienen war und damit ihre männlichen Kommilitonen "provozierte"...
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Geschrieben von Manfred Burger
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Ein Brand in den frühen Morgenstunden des 31. Oktober im Stadtviertel Aires Puros von Montevideo brachte ein illegales Waffenlager mit rund 600 zum Großteil schweren Waffen an's Tageslicht (die Zahlenangaben schwanken, andere Quellen sprechen von mehr als 1.200 Waffen).
Als der Besitzer des betroffenen Hauses, der Buchhalter Saúl Feldman (61 J., andere Quellen sprechen von 64 bzw. 70 Jahren), von der Polizei in seinem Wohnhaus in Shangrilá aufgefordert wurde, zur Wache mitzukommen, erschoß Feldman einen der drei Polizisten, die ihm die Aufforderung überbrachten, ohne viel Federlesens.
Danach verbarrikadierte er sich in seinem Haus, während die Polizei ein Kontingent zusammen zog. Das nachfolgende Feuergefecht endete erst am Morgen des nächsten Tages.
Und jetzt kochen so manche Politiker ihr Süppchen mit diesem Fall, in dem es bisher nur offene Fragen und keine Antworten gibt.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Spitzenpolitiker der Blancos und vor allem der Colorados haben in den letzten Tagen jede Zurückhaltung abgelegt und eine unglaubliche Schlammschlacht gegen José "Pepe" Mujica losgetreten, den aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten des Frente Amplio bei der zweiten Wahlrunde am 29. November.
Dabei scheinen sie nicht zu merken, daß die einzigen, denen sie damit schaden, sie selbst und ihre Parteien sind.
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Geschrieben von KTS
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Zum ersten Mal seit 2002 steht ein Verein aus Uruguay wieder im Halbfinale der Copa Sudamericana. River Plate setzte sich am späten Abend des 4.11. im Estadio Saroldi, Montevideo nach einem packenden Spiel im Elfmeterschießen mit 7:6 gegen Atlético San Lorenzo, den Tabellensechsten der Argentinischen Liga durch.
Die von der COMNEBOL organisierte Copa Sudamericana ist nach der Copa Libertadores der zweitwichtigste Wettbewerb im südamerikanischen Vereinsfußball – vergleichbar etwa dem ehemaligen UEFA-Cup.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die oberste Wahlbehörde Uruguays hat gestern die Stimm-auszählungen der allgemeinen Parlaments- und Präsidentschafts- wahlen vom 25. Oktober 2009 beendet.
Dabei hat sich bestätigt, daß der Frente Amplio die absolute Mehrheit
in beiden Parlamentskammern errungen hat (s. Die Ergebnisse der uruguayischen Wahlen im Einzelnen).
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Geschrieben von KTS
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Alle Ergebnisse des 10. Spieltages vom 31.10 und 1.11
CS Cerrito - River Plate
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1:1 |
| CA Peñarol - Defensor Sporting |
1:1 |
| CA Fénix - Tacuarembó FC |
0:2 |
| Central Español - Liverpool FC |
0:0 |
| CA Atenas - Racing Club |
0:5
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| Danubio FC - Montevideo Wanderers |
2:3 |
| Rampla Juniors - Cerro Largo FC |
0:3 |
| Nacional - CA Cerro |
2:0 |
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Geschrieben von Manfred Burger
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Er war DER aufstrebende Mann und Hoffnungsträger des Partido Nacional. In den Direktoriumssitzungen seiner Partei trat er auf wie ein Tornado und sprang mit den Altvorderen und Honoratioren der Blanco-Partei um, wie es ihm beliebte. Alle, Freund wie Feind, waren sich sicher, daß er wegen seines Charismas, seiner Willenskraft und seiner unerschöpflich erscheinenden Energie Präsident aller Uruguayer werden würde, und zwar bald, vielleicht schon durch die nächsten Wahlen?
Und dann, im Morgengrauen des 12. August 1998, bereitete Villanueva Saravia Pinto so mir nichts, Dir nichts, wie aus heiterem Himmel, seinem Leben ein Ende, nachdem er am Abend davor noch gutgelaunt an einer Geburtstagsfeier teilgenommen hatte. Der Linkshänder schoß sich mit der rechten Hand in die Schläfe... Seine junge Frau war hochschwanger und gebar nur drei Tage später eine gemeinsame Tochter...
Eine klare Selbstmordsituation, finden Sie nicht? Eine strahlende Zukunft, eine hochschwangere Frau und eine zum Bersten gute Laune...
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Geschrieben von Manfred Burger
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Nach der ersten Stimmauszählung haben der Frente Amplio mit Kandidat José "Pepe" Mujica in den Präsidentschaftswahlen vom Sonntag im ersten Durchgang 48,16% der Stimmen erhalten, der Partido Nacional (Blancos) mit Luis Alberto Lacalle 28,94%, der Partido Colorado (Colorados) mit Pedro Bordaberry 16,90% und, weit abgeschlagen, der Partido Independiente mit Pablo Mires 2,47%.
Damit wird ein zweiter Wahlgang (Ballotage) am 29. November 2009 notwendig werden, bei dem die beiden bestplatzierten Kandidaten gegeneinander antreten werden: José Mujica und Luis Alberto Lacalle. Pedro Bordaberry hat bereits die Anhänger/innen der Colorados zur Unterstützung der Blancos aufgerufen.
Die in diesem Artikel genannten Ergebnisse können sich noch geringfügig ändern.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Der nächste Präsident Uruguays wird wohl José Mujica (Frente Amplio) heissen. Nach den ersten Hochrechnungen von 20.30 Uhr erzielte er 47% der Stimmen in der heutigen ersten Wahlrunde.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Seit die Wahllokale heute morgen um 8.00 Uhr ihre Pforten geöffnet haben, herrscht in ihnen reger Betrieb. Die TV-Kanäle bringen Wahlsondersendungen den ganzen Tag über, bis die (vorläufigen) Wahlergebnisse feststehen werden, denn heute gibt es in Uruguay nur ein einziges Thema: die allgemeinen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2009.
Es ist ein sonniger Frühlingstag. Überall herrscht gute Stimmung.
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Geschrieben von Manfred Burger
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José "Pepe" Mujica und sein Vize Danilo Astori vom Frente Amplio werden die uruguayischen Präsidentschaftswahlen 2009 gewinnen, entweder schon morgen in der ersten Wahlrunde oder spätestens im zweiten Anlauf Ende November.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Schon am 1. Januar 2008 trat die erste Phase des "Integrierten Nationalen Gesundheitssystems" ("Sistema Nacional Integrado de Salud" - SNIS) in Kraft, von dem zigtausende von uruguayischen Familien profitieren, v.a. Kinder und Rentner.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Der Oberste Gerichtshof Uruguays hat das Amnestiegesetz für Militärs und Polizisten vom März 1985 für verfassungswidrig erklärt.
Das hat interessante Implikationen auch für die Wahlen am kommenden Sonntag.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Soeben hat Uruguay in einem Heimspiel in Montevideo gegen das angeschlagene Team von Diego Maradona 0:1 verloren.
Jetzt kann nur noch ein Wunder Uruguays Teilnahme an der Fußball-WM 2010 in Südafrika retten, bzw. ein Sieg über Honduras oder Costa Rica, je nachdem, wer der Gegner sein wird.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Hexerei und schwarze Magie sind zentrale Elemente des uruguayischen Alltags, wichtiger noch als Mate-Tee, Asado, Fußball und José Artigas.
Die skeptischen Uruguayer
sagen dazu: "Ich glaube nicht daran, aber was es gibt, das gibt
es." ("Yo no creo, pero que las hay, las hay.") Soweit die
Skeptiker.
Die weniger Skeptischen, und das sind grob geschätzt mindestens zwei Drittel der
uruguayischen Bevölkerung, konsultieren regelmäßig Hellseher,
Geistheiler und Voodoo-Priester, was nicht heißt, daß die "Skeptiker"
das nicht auch täten, gelegentlich...
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Geschrieben von Manfred Burger
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Mate-Tee wird zwar auch im Süden Brasiliens getrunken, in Teilen Argentiniens und in Paraguay (dort kalt bzw. mit Eis, wegen der ständigen Hitze), aber in keinem Land der Welt ist der Mate-Konsum so verbreitet wie in Uruguay.
Mate-Tee ist allgegenwärtig im uruguayischen Alltag, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Mate ist die Quintessenz uruguayischer Bräuche und Lebensphilosophie. Und dabei ist Mate sehr gesund und schmeckt nicht einmal schlecht.
Nachfolgend alles, was Sie über "Yerba Mate" wissen müssen.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Tango ist eine uruguayische Erfindung, die die Welt eroberte. Doch damit die Argentinier nicht beleidigt sind, wollen wie ihnen hier mal eine gewisse Co-Autorenschaft zugestehen ;-)
Seit gestern ist dieser südamerikanische Tanz auch Weltkulturerbe lt. UNESCO.
Und in diesem Artikel werden Sie interessante Dinge über den Tango erfahren, die Sie nie gedacht hätten.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Seit das Buch "Pepe Coloquios" des Journalisten Alfredo García am 13. September auf der Buchmesse von Montevideo vorgestellt wurde, geht es im uruguayischen Wahlkampf richtig an's Eingemachte.
Welten prallen aufeinander, völlig unterschiedliche Kulturen,
repräsentiert von José "Pepe" Mujica, einerseits, und Alberto Lacalle,
andererseits.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Auch in Uruguay wird der Karneval offiziell am 11. 11. 11:11 Uhr
eingeläutet und endet am Faschingsdienstag bzw. Aschermittwoch.
Dazwischen, davor und danach ist jedoch alles anders, als wir es aus Deutschland kennen, und erinnert viel mehr an Río de Janeiro denn an Köln oder Mainz, weswegen man auch versucht ist den Karneval von Montevideo als "kleine Schwester" des Karnevals von Río zu bezeichnen.
Und nicht zu vergessen: Montevideo ist die Iberoamerikanische Karnevals-Hauptstadt 2009-2010!
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Geschrieben von Manfred Burger
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Karneval in Lateinmerika ist nicht nur Brasilien, mit seinem weltberühmten "Carnaval do Río" und dessen unglaublichen Sambaschulen, oder Bolivien, mit den 'exotischen' Darbietungen der andinen Indiovölker.
Karneval in Lateinamerika ist auch Uruguay. Und dessen Kapitale, Montevideo, ist derzeit "Karnevals-Hauptstadt Iberoamerikas" - mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Vom 30. September bis 5. Oktober findet die V. Messe des Baugewerbes ("Feria de la Construcción") auf dem Messegelände des LATU (hinter dem "Portones Shopping") statt mit interessanten Angeboten.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Sie erscheinen so inoffensiv und unschuldig, die Uruguayer, mit ihrer Thermoskanne unter'm Arm und dem Matebecher in der Hand. Aber manche von ihnen haben's faustdick hinter den Ohren, wie z.B. der Journalist Alfredo García, der jetzt mit seinem Buch "Pepe Coloquios" den Präsidentschaftskandidaten des Frente Amplio, José "Pepe" Mujica, in Bedrängnis brachte.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Die "Internationale Föderation für Fußballgeschichte und -Statistik" (IFFHS) hat den uruguayischen Club Atlético Peñarol zum "besten Fußballverein des 20. Jahrhunderts von Südamerika" erklärt.
Da ist die Freude bei Spielern und Fans natürlich groß!
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Geschrieben von Manfred Burger
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Kraftfahrzeuge sind ein Spezialthema in Uruguay, insbesondere deren Ein- und Ausfuhr.
Früher wurden sogar Kfz von Einwanderern und anderen Ausländern öfter vom uruguayischen Zoll entschädigungslos beschlagnahmt, wie es mir selbst bei meiner Einwanderung 1992 mit meinem Pick-up passierte und auch Anderen, die ich damals kennen lernte.
Das hat sich zwar meines Wissens inzwischen gebessert. Dennoch bleibt beim Im- und Export von Fahrzeugen äußerste Umsicht angesagt.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Wer sich ein Bild über die südamerikanische Realität aus südamerikanischer Perspektive machen möchte, sollte den neuen Dokumentarfilm von Oliver Stone "South of the Border" nicht versäumen.
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Geschrieben von Manfred Burger
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Das Schulwesen in Uruguay ist m.E. besser als in Deutschland. Die Kinder lernen noch
was, die Lehrer kümmern sich um ihre Sprößlinge, Diebstähle und
Drogen an Schulen halten sich sehr in Grenzen, auch wenn die
Uruguayer selbst dies anders wahrnehmen. (Sie stellen keine
Vergleiche mit den Verhältnissen in anderen Ländern an bzw.
kennen diese gar nicht.)
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